Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Aktuelles

24.05.2022

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2022

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zur LaFIS-GEOFOTO-App.

Mit LaFIS®-GEOFOTO erstellt der Landwirt georeferenzierte Fotos bestimmter landwirtschaftlicher Parzellen. Georeferenzierte Fotos speichern die Zuordnung von geographischen Koordinaten zur Fotoaufnahme, um sie eindeutig seinen betrieblichen Parzellen zuordnen zu können. Sie dienen der Nachweisführung, ohne dass eine Vor-Ort-Kontrolle durch das Amt stattfinden muss.

Weitere Informationen finden Sie hier: Beraterseminar vom 18.03.2022

12.05.2022

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 1/2022

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

12.05.2022

Analyse des Marktes für Schafschurwolle aus Deutschland - Stand, Potenziale, Hemmnisse und Handlungsempfehlungen

Der folgende Fragebogen ist Teil einer Studie der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) und diese möchte den Ist-Zustand des Marktes für Schafschurwolle erheben.

Wir bitten um eine rege Teilnahme. Bitte laden Sie den Fragebogen herunter, füllen ihn aus (ausgedruckt oder digital) und senden ihn an badel[at]white-ip.com oder

white ip | Business Solutions GmbH
Hertha-Lindner-Straße 10
6. Obergeschoss
01067 Dresden

Fragebogen

28.04.2022

Einladung zum Fortbildungslehrgang Herdenschutzhunde

Mit dieser Veranstaltung soll über den Umgang mit und die Ausbildung von Herdenschutzhunden informiert werden und ein Erfahrungsaustausch angeboten werden. Die Teilnahmebescheinigung gilt in Sachsen-Anhalt als Sachkundenachweis des Hundehalters.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

26.04.2022

Vom 1. bis 6. Mai findet online unter www.derschafmarkt.de der Mitteldeutsche Frühjahrsmarkt 2022 statt. Angeboten werden u. a. Tiere der Rassen COF, SKF, MLS, DOS, WBS, RHO, IDF, SUF und BUZ.

21.04.2022

Antragsverfahren für den Herdenschutz sind eröffnet

Auf Grundlage der Richtlinie Herdenschutz und Schadensausgleich wurde für den Teil Förderung des Herdenschutzes das Antragsverfahrens für das Jahr 2022 eröffnet.

            Zuwendungsfähig ist der Erwerb mobiler Elektrozäune nebst Zubehör.

Die entsprechenden Antragsunterlagen sind bei der Bewilligungsbehörde, dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Anhalt, Kühnauer Straße 161, 06846 Dessau-Roßlau (Tel.: 0340 6506 0, Fax.: 0340 6506 601, E-Mail: poststellede@alff.mule.sachsen-anhalt.de), erhältlich oder können im Internet unter https://alff.sachsen-anhalt.de/alff-anhalt/landwirtschaft/herdenschutz-vor-dem-wolf/ abgerufen werden.

 Antragsschluss ist unter Verwendung der einheitlichen Antragsvordrucke der 15.09.2022.

Weitere Informationen rund um den Wolf und den Herdenschutz befinden sich online auf den Seiten des Wolfskompetenzzentrums Iden:

https://lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/das-wolfskompetenzzentrum-wzi/

 Zudem wurde auf Grundlage des GAK-Gesetzes in Verbindung mit dem GAK-Rahmenplan 2021 – 2024 und der Richtlinie Herdenschutz Betriebsausgaben für die Förderung der Betriebsausgaben das Antragsverfahren für das Jahr 2022 eröffnet.

Die der Förderung zugrundeliegende Richtlinie wurde novelliert und wird in Kürze veröffentlicht.

Zuwendungsfähig sind zusätzliche laufende Betriebsausgaben für wolfsabweisende Zäune und Herdenschutzhunde zum Schutz von Nutztieren vor Übergriffen durch den Wolf. Damit soll einerseits Tierhaltern eine Weidetierhaltung zur nachhaltigen Landbewirtschaftung ermöglicht werden und andererseits die Konflikte zwischen Artenschutz und Weidetierhaltung verringert werden.

Die entsprechenden Antragsunterlagen sind bei der Bewilligungsbehörde, dem Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Anhalt, Kühnauer Straße 161, 06846 Dessau-Roßlau (Tel.: 0340 6506 0, Fax.: 0340 6506 601, E-Mail: poststellede@alff.mule.sachsen-anhalt.de), erhältlich oder können im Internet unter https://alff.sachsen-anhalt.de/alff-anhalt/landwirtschaft/herdenschutz-vor-dem-wolf/ abgerufen werden.

Für das laufende Jahr 2022 ist eine Antragstellung bis zum 15. Mai 2022 (Posteingang im ALFF Anhalt) unter Verwendung der einheitlichen Antragsvordrucke möglich.

10.03.2022

Fotos der Böcke für die Auktionen in Laasdorf, MFS-E, IDF-E, MDBA

Merinofleischschafe, nur Fotos, Katalog-Nr. 203, 204, 205, 211, 215, 222, 223, 224

Fotos der MFS mit Pedigree

Ile de France, nur Fotos, Katalog-Nr. 301, 302, 303, 305

Fotos der IDF mit Pedigree

Mitteldeutsche Bockauktion - Braunes Bergschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Merinolandschaf - nur Fotos, Katalog-Nr. 17, 18, 57, 63, 64, 65, 72, 75, 76, 77, 78, 85, 89,

Fotos der Böcke für MDBA mit Pedigree

07.03.2022

Kataloge für die Auktionen in Laasdorf

Die Kataloge für die Auktionen in Laasdorf am 25. und 26. März 2022 finden Sie hier.

Katalog für die Merinofleischschaf-Elite

Katalog für die Ile de France-Elite

Katalog für die Mitteldeutsche Bockauktion (Berrichon du Cher, Rouge de l'Ouest, Leineschaf, Coburger Fuchsschaf, Braunes Bergschaf, Skudde, Suffolk, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Merinolangwollschaf, Merinolandschaf)

18.02.2022

Prämienrechner für die Direktzahlungen ab 2022 - das Ministerium informiert

Für die Kalkulation der Prämienhöhen bei den Direktzahlungen im Antragsjahr 2022 und für die Antragsjahre ab 2023 steht für die landwirtschaftlichen Betriebe ab sofort eine Kalkulationshilfe (Excel-Prämienrechner) unter dem unten aufgeführten Link zur Verfügung. Die Kalkulationshilfe wurde vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie entwickelt. Sie kann unabhängig vom Betriebssitz des Antragstellers angewandt werden, da die Prämiensätze in Deutschland einheitlich sind.

Bei der Kalkulation für das Antragsjahr 2022 werden aufgrund der Mittelumschichtungen von den Direktzahlungen auf die ländlichen Entwicklungsmaßnahmen leicht geringere Prämiensätze aus dem Vorjahr zu Grunde gelegt. Die tatsächlichen Prämienhöhen für 2022 werden erst im November ermittelt.

Mit der Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2023 werden sich Prämiensätze und –arten aus den Direktzahlungen verändern. Der Prämienrechner für landwirtschaftliche Unternehmen bietet die Möglichkeit, mit Hilfe der Excel-Arbeitsmappe Orientierungswerte für die zukünftigen Direktzahlungen einschließlich der Öko-Regelung und gekoppelten Tierprämien zu errechnen. Mit wenigen betrieblichen Angaben können die landwirtschaftlichen Betriebe eine betriebsindividuelle Auswahl und monetäre Bewertung vornehmen.

Für Entscheidungen und deren Folgen, die auf Basis der mit dem Prämienrechner ermittelten Orientierungswerte getroffen werden, wird jegliche Haftung ausgeschlossen. Die Kalkulationshilfe dient nicht zur Nachberechnung der Bescheide.

Bei der Kalkulationshilfe handelt es sich um einen Download einer Excel-Datei und keine Web-Anwendung. Ein Microsoft-Office-Paket wird für die Ausführung der Excel-Datei benötigt. Sie finden sie unter folgendem Link: Praemienrechner_15022022.xlsx.

Prämienrechner und Erläuterungen auf der Seite des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Es ist zu beachten, dass die Excel-Tabelle beim Tabellenblatt "Start" nicht vollständig zu betrachten ist. Folgende Einstellung muss geändert werden: Ansicht, Fenster fixieren, Fixierung aufheben

18.02.2022

Mitteldeutsche Bockauktion, MFS-Elite und Ile de France-Elite finden am 25. und 26. März in Laasdorf, Thüringen statt

Leider steht den Verbänden die Halle in Kölsa dieses Jahr nicht zur Verfügung. Die Mitteldeutsche Bockauktion, MFS-Elite und Ile de France-Elite finden am 25. und 26. März in Laasdorf, Thüringen statt. Vor Ort gilt Maskenpflicht.

17.02.2022

SKF- und SUF-Elite 2022 in Laasdorf, Thüringen

Am 18. und 19. März 2022 findet in Laasdorf, Thüringen (bei Jena) die Elite der Rassen Schwarzköpfiges Fleischschaf und Suffolk statt. Aufgetrieben werden 49 Suffolks und 62 Schwarzköpfige Fleischschafe aus 12 Landesverbände. Die Auktion findet sowohl vor Ort im Zucht- und Vermarktungszentrum Laasdorf statt als auch online unter https://salesroom.live-sales.com/ statt. Den Katalog finden sie hier.

Vor Ort gelten nach aktuellem Stand folgende Bedingungen:

  • Maskenpflicht, eine 3G- oder 2G-Regelung entfällt
  • 2 G-Plus-Regelung
  • Eine vorherige Anmeldung zur Veranstaltung und für den geplanten Züchterabend mit vollständigen Adressdaten und Telefonnummer ist dringend erforderlich! Diese erfolgt über den Thüringer Verband.

15.02.2022

Schulung zum Herdbuchprogramm OVICAP - online

Der Schafzuchtverband Berlin Brandenburg bietet am 25.04.2022 eine Online-Schulung zu OVICAP an. Ab 16 Uhr werden die Themen Ablammliste, Deckregister und Tierumstellungen sowie Fragen und Probleme der Teilnehmenden behandelt. Es können auch Interessierte aus Sachsen-Anhalt teilnehmen. Alle Informationen sind hier zu finden. Die Anmeldung erfolgt über den Schafzuchtverband Berlin Brandenburg.

15.02.2022

Informationen zum Antragsverfahren 2022 für AUKM und Ausgleichszahlungen

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten informiert in diesem Schreiben über die AUKM und Ausgleichszahlungen, die im diesjährigen Antragsverfahren angeboten werden. Das Schreiben bezieht sich auf die Antragsverfahren im Mai 2022 und Herbst 2022.

27.01.2022

natürliche Düngemittel mit Wollpellets aus dem Südharz

Das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz sucht Partner und Partnerinnen für ein neues Projekt. Sie möchten Schafwollpellets herstellen und diesen Versuch in der Region Südharz starten. Es werden schafhaltende Betriebe gesucht, die im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz und der Umgebung ansässig sind und Interesse an der Verarbeitung ihrer Wolle haben. Wenn sich Betriebe finden, wird eine Informationsveranstaltung geplant, die das weitere Vorgehen vorstellt.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bei Geraldine Rödiger.

10.01.2022

Sächsischer Schaf- und Ziegenzuchtverband sucht Sachbearbeiter*in

Im Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V. ist die Stelle eines Sachbearbeiters (m/w/d) zum 01. März 2022 zu besetzen. Die Stellenbeschreibung finden Sie hier.

05.01.2022

Merinolandschaf-Elite in Wertingen (BY), 27.-28.01.2022

Am 27.01.2022 beginnt in Wertingen die Elite der Merinolandschafe mit der Prämierung. Da die Auktion am 28.01.2022 in Hybridform (vor Ort und im Internet) stattfinden wird, sind schon jetzt Fotos der Böcke zu sehen.

alle Informationen zur Elite von der BHG

Katalog

Anmeldung zum Bieten (online)

Fotos der aufgetriebenen Böcke

Fotos der Böcke von den Züchtern O. Mücke und R. Frischbier, Sachsen-Anhalt

05.01.2022

Tierkörperbeseitigung

Die Tierkörperbeseitigung wird für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2022 weiterhin durch die SecAnim GmbH durchgeführt. Darüber informierte das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten in einem Schreiben vom 23.12.2021. Die Übertragung erfolgt nur bis zum 30.06.2022, weil das Ministerium ein Preisprüfungsverfahren durchführt und dies noch nicht abgeschlossen ist.

Schreiben des Ministeriums

Allgemeine Geschäftsbedingungen zur Tierkörperbeseitigung

Preisliste

14.12.2021

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2021

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

18.11.2021

Online-Seminar zur Tiergesundheit

Am 8.12.2021 beginnt eine einjährige Online-Seminarreihe zum Thema Tiergesundheit. An 12 Terminen wird zu unterschiedlichen Themen von Dr. Karl-Heinz Kaulfuß, Dr. Heinz Strobel oder Dr. Henrik Wagner referiert mit anschließender Fragerunde. Weitere Informationen finden Sie hier.

26.08.2021

Treffen der JungschäferInnen in Unterfranken, Bayern

Am 11.09.2021 treffen sich die JungschäferInnen im Nordwesten Bayerns. Geplant sind Mittagessen vom Grill, Erläuterung der Hütetheorie mit Schulungshüten. Ein Fachvortrag zum Thema Tiergesundheit bei Schaf und Hund und ein gemütlicher Abend schließen den Tag ab. Angesprochen werden Interessierte unter 35 Jahren. Weitere Informationen finden sich in der Einladung.

08.07.2021

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2021

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

17.06.2021

Züchterversammlung - 25.08.2021 in Bernburg

Der LSV und die LLG laden am 25.08.2021 zur Züchterversammlung nach Bernburg ein. Um Anmeldung wird gebeten.

Einladung

15.06.2021

Umfrage zur Koexistenz von Mensch und Wolf

Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität in München arbeiten an einem Projekt zum Thema Koexistenz von Mensch und Wolf

Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist es einen Weg zu finden, das Verhältnis zwischen Mensch und Wolf zu verstehen und zu verbessern. Dazu möchten sie gerne mehr über die Einstellung der Nutztierhalter:innen zum Thema Wolf an sich, aber auch zu Präventionsmaßnahmen und Förderung erfahren. Hierzu wurde eine Umfrage erstellt.

Die Umfrage dauert etwa 5-7 Minuten.

https://qfreeaccountssjc1.az1.qualtrics.com/jfe/form/SV_9AKEvySwQ0k58nY

03.06.2021

Förderung Betriebsausgaben Herdenschutz

Wir haben Sie bereits am 27.05.2021 über eine neue Förderung zum Herdenschutz informiert. Die neue Richtlinie sieht vor, dass laufende Betriebsausgaben gefördert werden können.

Die Unterlagen finden Sie hier: ALFF Anhalt

Die jährlichen Zuwendungen betragen 1.230 € je km Elektrozaun und 1.920 € je zertifiziertem Herdenschutzhund.

Die Förderung wurde seit Bekanntgabe viel diskutiert, denn es war vorgesehen, dass nur Betriebe eine Förderung beantragen können, wenn Sie Flächen im Ausbreitungsgebiet des Wolfs bewirtschaften. Diskutiert wurde auch über den Umstand, dass die Förderung nur beantragt werden kann, wenn die Zäune schon über das Land gefördert wurden. Zäune, die ohne Förderung gekauft wurden, wären außen vor gewesen.

Diese Auflagen wurden nun gekippt. Betriebe in ganz Sachsen-Anhalt können den Antrag ausfüllen und eine Förderung beantragen. Die Limitierung, dass nur bereits geförderte Zäune im Antrag angegeben werden können, entfällt.

Wenn bisher keine Förderung für Zäune oder zertifizierte Herdenschutzhunde beantragt wurde, ist eine Bestätigung des Wolfskompetenzzentrums in Iden (WZI) nötig, siehe Antrag. Diese Bestätigung ist unbürokratisch z.B. per Fax möglich. Wenn bisher eine Förderung über das ALFF Anhalt stattgefunden hat, ist keine Bestätigung des WZI nötig.

Bitte beachten: Die Anträge müssen bis zum 10. Juni 2021 (Posteingang im ALFF Anhalt) in Dessau eingegangen sein.

Pressemitteilung des LSV an der Förderrichtlinie

27.05.2021

Förderung Betriebsausgaben Herdenschutz - Antragsverfahren eröffnet

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt Zuwendungen für zusätzliche laufende Betriebsausgaben für wolfsabweisende Zäune und Herdenschutzhunde zum Schutz von Nutztieren vor Übergriffen durch den Wolf. Zuwendungsempfänger sind Betriebsinhaber im Sinne des Art. 4 Abs. 1 Buchst. a VO (EU) Nr. 1307/2013, sowie (unter bestimmten Voraussetzungen) andere Landbewirtschafter.

Die Förderung steht unter dem Vorbehalt der Mitzeichnung durch das Ministerium der Finanzen und den Landesrechnungshofes. Dennoch wurde das Antragsverfahren 2021 eröffnet. Grundlage ist der beigefügte Richtlinienentwurf. Weitere Informationen sind dem ebenfalls beigefügten Merkblatt zu entnehmen. Für das jeweils am 1.7. beginnende Verpflichtungsjahr können Anträge grundsätzlich bis zum 15.5. eingereicht werden. Abweichend hiervon ist im Jahr 2021 eine Antragstellung bis zum 10.6.2021 möglich. Darüber hinaus kann mit dem Antrag im Jahr 2021 aufgrund des Vorbehalts der Mitzeichnung der Richtlinie durch das Ministerium der Finanzen und den Landesrechnungshof ausnahmsweise ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmebeginn gestellt werden.

Förderfähig sind für einen verpflichtenden Förderzeitraum von fünf Jahren zusätzliche laufende Betriebsausgaben, die über die allgemeinen Grundanforderungen für die Weidehaltung hinausgehen und durch die Instandhaltung der zusätzlichen wolfsabweisenden Zäune (erhöhter Kontroll-, Installations- und Pflegebedarf) oder aus den laufenden Ausgaben zur Haltung von Herdenschutzhunden entstehen. Es werden Pauschalsätze verwendet. Somit ist keine Abrechnung einzelner Kosten durch den Zuwendungsempfänger erforderlich. Um eine Prüfung des Verwendungszwecks vornehmen zu können, müssen die Zuwendungsempfänger ein Weidetagebuch gemäß der Vorlage für die Flächenmaßnahmen der Ländlichen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt (Anlage) führen.

Wurde vom Antragstellenden noch keine Investitionsförderung nach der Richtlinie Herdenschutz und Schadensausgleich des Landes Sachsen-Anhalt in Anspruch genommen, muss im Rahmen des Antrages eine schriftliche Bestätigung des Wolfskompetenzzentrums Iden über die Notwendigkeit und Angemessenheit der Schutzmaßnahme eingereicht werden.

Jährlich bis spätestens zum 30.10. des laufenden Verpflichtungsjahres hat der Zuwendungsempfänger einen Auszahlungsantrag für das jeweilige Verpflichtungsjahr zu stellen. Nach Beendigung des Verpflichtungsjahres sind bis spätestens zum 30.10. die Erklärung zur Einhaltung der Verpflichtung und das Formblatt Weidetagebuch einzureichen.

Der Richtlinienentwurf und die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite des ALFF Anhalt unter folgendem Link abrufbar: https://alff.sachsen-anhalt.de/alff-anhalt/landwirtschaft/herdenschutz-vor-dem-wolf/

 

21.05.2021

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021 - Wahlprüfsteine an die Parteien

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt hat im Vorfeld der Landtagswahl zehn Wahlprüfsteine an sieben Parteien verschickt. Themenfelder sind Unternehmensstrukturen, Rahmenbedingungen für tierhaltende Betriebe, Gemeinsame Europäische Agrarpolitik, regionale Vermarktung, Konfliktfeld Weidetiere und Wolf, Ökolandbau und weiteres. Die Übersicht aller Fragen und Antworten finden Sie hier: Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2021

04.05.2021

Wichtige Informationen zur Merinofleischschaf-Elite und Mitteldeutschen Bockauktion - aktuelle Pressemitteilung.

Gesamt-Katalog Merinofleischschaf-Elite

Gesamt-Katalog Mitteldeutsche Bockauktion

Katalog-Nachtrag MLS Scholz

   Versteigerungsbedingungen

01.05.2021

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 1/2021

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

12.11.2020

Der Schäfereikalender für 2021 ist verfügbar und kann beim Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V. bestellt werden.

01.09.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

01.09.2020

2. Mitteldeutsche Online-Auktion 1. – 7. September 2020 für OMS, TWZ, WDE

Für die in diesem Jahr gekörten Böcke der Rassen Ostfriesisches Milchschaf, Thüringer Wald Ziege und Weiße Deutsche Edelziege führt der Sächsische Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V. gemeinsam mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. eine Internetauktion durch.

Die Auktion findet auf der Internetplattform www.derschafmarkt.de vom 1. bis 7. September 2020 statt.

Die Schafböcke kommen aus maedi-unverdächtigen und die Ziegenböcke aus CAE-unverdächtigen Beständen. Einige Bestände nehmen außerdem an dem Pseudo-TB-Programm der Sächsischen Tierseuchenkasse teil.

10.08.2020

TV-Tipp im MDR -"Lämmer für die Reeperbahn - Wettin und seine Schäferschule"

Der MDR hat einen Beitag über die ehemalige Schäferschule in Wettin produziert. Der Film geht auf Spurensuche nach einem nahezu unbekannten Kapitel in der Geschichte der DDR, begleitet einen Schäfermeister bei seiner Arbeit und hinterfragt, wie es um die Zukunft der Berufsschäferei bestellt ist. Nach der Ausstrahlung im Fernsehen kann der Beitrag nun in der Mediathek der ARD bzw. des MDR abgerufen werden.

Lämmer für die Reeperbahn - Wettin und seine Schäferschule

22.07.2020

Ziegen-Online-Auktion der Rassen BDE, WDE, BUZ und TWZ

Der Ziegenzuchtverband Baden-Württemberg e.V. und der Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter e.V. veranstalten eine gemeinsame Online-Auktion für Ziegen und Ziegenböcke. Angeboten werden Zuchtböcke der Bunten Deutschen Edelziege, Weißen Deutsche Edelziege, Thüringer Wald Ziege und Burenziege sowie Zuchtziegen der Rassen Bunte und Weiße Deutsche Edelziege. Vom 25.07.2020 bis zum 02.08.2020 kann auf die 61 Tiere geboten werden. Die Tiere sind gekört bzw. ins Herdbuch aufgenommen und fotografiert worden. Mit Angaben zur Herkunft, Abstammung, Elternleistung und Foto sind sie unter www.ziegen-auktion.de zu finden. Alle Tiere stammen aus nachweislich CAE- und Pseudotuberkulose-unverdächtigen Betrieben. Bei allen Tieren ist vermerkt ab wann der Herkunftsbetrieb am TSE-Statusprogramm teilnimmt. Liegt ein Herkunftsbetrieb im Restriktionsgebiet für die Blauzungenerkrankung, so sind die Tiere nachweislich dagegen geimpft. Kaufinteressenten können sich auf der Seite www.ziegen-auktion.de registrieren und ab Samstag, dem 25.7.2020, aktiv bei den ausgewählten Tieren mitsteigern. Die Verbände stehen selbstverständlich für eine Kaufberatung jederzeit zur Verfügung. Das Ende der Auktion am darauffolgenden Sonntag, dem 2.8.2020, ist für alle Tiere zeitlich versetzt, so dass man die Chance hat, auch noch ein Tier zu ersteigern, wenn man das erste gewünschte nicht kaufen konnte. Alle Tiere sind gegen Transportschäden und eventuelle Unfruchtbarkeit über die Verbände versichert. Die Abrechnung erfolgt wie bei den realen Märkten über die Verbände. Zu beachten ist, dass die gekauften Tiere innerhalb von 7 Tagen beim Verkäufer abgeholt werden müssen. Für jeden weiteren Tag ist der Verkäufer berechtigt je 1,00 € Pflegegeld vom Käufer zu berechnen.

30.06.2020

Zaunbauschulungen in Iden

Das Wolfskompetenzzentrum Iden und die LLG Iden bieten am 23. und 30. September 2020 je eine Zaunbauschulung in Iden an. Die Schulung ist kostenfrei und Zuwendungsvoraussetzung für die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen. Ausgenommen sind Weidetierhalter, die entsprechende Kenntnisse durch den Abschluss einer Berufsausbildung haben.

Eine Anmeldung ist notwendig und die Einladung finden Sie hier.

29.06.2020

Änderungen im Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm und die Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte

Das MULE informiert, dass Änderungen im Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm und die Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte vorgenommen wurden. Der nächste Auswahllauf ist für beide Maßnahmen für den 06.08.2020 terminiert. Die Änderungen sind markiert.

Sie finden die geänderten Dokumente unter elaisa bzw. hier:

Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm

Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte

29.06.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

26.06.2020

Ausnahmen von der Verpflichtung der Flächennutzung im Umweltinteresse bei brachliegenden Flächen (§ 25 DirektZahlDurchfV) ab dem 1.7. - Freigabe der ÖVF-Bracheflächen zur Beweidung und Schnittnutzung ab dem 1. Juli 2020

Das MULE gibt den Aufwuchs der ÖVF-Bracheflächen zur ergänzenden Futternutzung (Beweidung und Schnittnutzung) ab dem 1. Juli allgemein frei. Bei entsprechendem Bedarf ist lediglich eine Anzeige beim zuständigen ALFF mit kurzer Begründung und unter Benennung der konkreten Teilfläche/ Schlag-Nr. einzureichen. Das ALFF prüft entsprechende Anzeigen stichprobenartig. Eine Nachbarschaftshilfe für notleidende Nachbarbetriebe (Antragsteller) ist zulässig. In der Anzeige des Landwirtes, der die entsprechenden Flächen zur Verfügung stellt, ist der zu unterstützende Landwirt (der sich in einer Notsituation befindet) zu benennen.

25.06.2020

www.derschafmarkt.de - Online-Auktion für Schafböcke vom 1. bis 10. Juli 2020

Vom 1. bis zum 10. Juli 2020 werden auf www.derschafmarkt.de Schafböcke verauktioniert, die für die MFS-Elite und MDBA in Kölsa vorgesehen waren. Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich die beteiligten Verbände dazu entschlossen, eine Online-Auktion durchzuführen. Dort finden Sie ab dem 1. Juli 2020 Böcke der Rassen MFS, MLS, SKF, SUF, IDF, CHA und weitere.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

03.06.2020

Nordrhein-Westfälische Schaftage

Die bekannte Kör- und Absatzveranstaltung in Haus Düsse, Nordrhein-Westfalen wird dieses Jahr am 15. und 16. August in Krefeld stattfinden. Am 15.08. findet die Veranstaltung für Maedi-unverdächtige Zuchtschafe der Rassen TEX und DOS, die aus ganz Deutschland beschickt wird, statt. Am 16.08. findet die Veranstaltung für Zuchtschafe ohne Maedi-Status statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

27.05.2020

Ausfall der Merinofleischschaf-Elite und der Mitteldeutschen Bockauktion in Kölsa - stattdessen Internet-Auktion

Aufgrund der Situation der Corona-Virus-Infektionen in Deutschland, der aktuellen Verordnungen und Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden haben die beteiligten Verbände am 22.05.2020 beschlossen, die Veranstaltung nicht als Auktion in Kölsa stattfinden zu lassen. Stattdessen werden die Böcke bei einer gemeinsamen Internetauktion versteigert. Ein Wettbewerb und eine Prämierung der Böcke finden unter diesen Umständen nicht statt. Der Termin für die Internet-Auktion wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

27.05.2020

Auswirkungen der geänderten Düngeverordnung (DüV) auf die Umsetzung der Cross Compliance Regelungen

Die Verordnung zur Änderung der Düngeverordnung (DüV) ist am 1. Mai 2020 in Kraft getreten. Die geänderte Düngeverordnung dient vornehmlich der Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 21. Juni 2018 wegen unzureichender Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie. Die Bestimmungen der geänderten Düngeverordnung haben damit auch Auswirkungen auf die Cross Compliance Regelungen.
In der Informationsbroschüre „Cross Compliance“ des jeweiligen Landes werden die Landwirte im Rahmen der EU-Agrarförderung zu Beginn eines Kalenderjahres über die jeweils neuen bzw. geänderten Verpflichtungen für Cross Compliance informiert. Zum Zeitpunkt der Versendung der Informationsbroschüre 2020 konnten die sich aus der Änderungsverordnung zur Düngeverordnung ergebenden Anpassungen noch nicht berücksichtigt werden. Hier finden Sie nunmehr die noch für das Jahr 2020 zu beachtenden Änderungen.

20.05.2020

neue Düngeverordnung 2020 ist am 01.05.2020 in Kraft getreten

Im Bundesgesetzblatt Nr. 20 vom 30.04.2020 wurde die „Verordnung zur Änderung der Düngeverordnung und anderer Vorschriften“ vom 28. April 2020 veröffentlicht. Artikel 1 enthält die Änderungen der Düngeverordnung. Damit sind am 01.05.2020 die Änderungen der Düngeverordnung in Kraft getreten. Für Betriebe mit Weidehaltung sind neue Aufzeichnungspflichten hinzu gekommen. Diese finden Sie im folgenden Dokument.

Hinweise der LLG Iden

14.05.2020

Antragsverfahren "Herdenschutz vor dem Wolf" ist gestartet

Das Antragsverfahren für die Förderung von Maßnahmen des Herdenschutzes vor dem Wolf für das Haushaltsjahr 2020 ist eröffnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier beim ALFF Anhalt.

14.05.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

17.04.2020

Mitgliederversammlung des LSV wird verschoben

Die für den 13. Mai 2020 in Bernburg angesetzte Mitgliederversammlung wird aufgrund der Corona-Krise verschoben. Der neue Termin wird in der zweiten Jahreshälfte stattfinden und noch bekannt gegeben.

17.04.2020

Grünlandmeisterschaft 2020 des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Der Bewerbungsschluss rückt näher und es werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Das Landwirtschaftsministerium richtet in diesem Jahr die „Grünlandmeisterschaft 2020“ im Süden des Landes aus. Grünlandbewirtschaftung und Grünlanderhalt sind aktiver Schutz eines pflanzen- und tierreichen Lebensraums. Die Landwirtinnen und Landwirte mit dem ökologisch wertvollen und im Betrieb verwerteten Pflanzenaufwuchs werden bei einer festlichen Preisverleihung am 10. Juni 2020 in der Staatskanzlei von der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert geehrt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim MULE.

06.04.2020

Abgesagte Auktion für COF und RHO in Dermbach - Tiere stehen für den Verkauf ab Hof zur Verfügung

Der Landesverband Thüringer Schafzüchter e.V. hat den Katalog für die abgesagte Auktion für Coburger Fuchsschafe und Rhönschafe in Dermbach fertiggestellt. Wenn Sie Interesse an einem der Tiere (männlich und weiblich), sowie ein Bock der Rasse Weißes Bergschaf, haben, dann finden Sie weitere Informationen im Katalog. Für eine Verkaufsabwicklung bittet der Verband um eigenständige Absprachen untereinander, eine Abrechnung über den Verband ist möglich. Die Kontaktdaten der Züchter finden Sie im Schäfereikalender oder erhalten diese vom Landesverband Thüringer Schafzüchter e.V.

Katalog der Absatzveranstaltung für Coburger Fuchsschafe und Rhönschafe

24.03.2020

Empfehlungen für Schafscherer und Schäfereibetriebe in der Corona-Krise

Gebot der Stunde ist es, alles Erforderliche durchzuführen, die Übertragung des Corona-Virus zu verhindern. Jeder und jede ist daher angehalten, seinen Teil dazu beizutragen.

Aus diesem Grunde empfehlen der Verein Deutscher Schafscherer e.V. (VDS) und die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) für die von der Bundesregierung festgelegte Zeit den Kontakt zu anderen Personen massiv einzuschränken. Daher sollten entsprechend Fristsetzung bis voraussichtlich 05. April 2020 keine Scheraufträge durchgeführt werden. Sofern die Zeit der Kontakteinschränkungen verlängert werden sollte, erhalten sie zeitnah weitere Empfehlungen.

Wenn dennoch eine Schur erforderlich sein sollte, sind folgende Hygienemaßnahmen mit dem Betrieb abgesprochen einzuhalten:

  • - Die Anzahl der auf dem Betrieb anwesenden Personen (Helfer, Zutreiber, Wollhandler, Scherer, Küchenpersonal etc.) müssen auf ein Minimum eingeschränkt werden. Hygienerichtlinien sind unbedingt einzuhalten.
    - Das Scheren und Zutreiben der Schafe, Mahlzeiten einnehmen, Befüllen und Verbringen der Wollsäcke etc. sollte in Gruppengröße von max. zwei Personen stattfinden. Zueinander ist ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten. Diese Gruppe sollte selbstverständlich keinerlei weitere soziale Kontakte, auch außerhalb Ihrer Tätigkeit, haben.

Das heißt als Konsequenz, dass immer nur zwei Schafscherer, die dauernd während der „Corona- Krise“ zusammenarbeiten, die Betriebe besuchen.

Durch die Festlegung der Kleingruppen wird die Schur mehr Zeit in Anspruch nehmen.

So wichtig die Schafschur aus Tierschutzgründen auch ist. Dem Schutz der Bevölkerung ist ein höherer Stellenwert beizumessen. Ein Vergleich der durchaus wichtigen Schur mit Berufen, die das normale Leben und die ärztliche Versorgung sicherstellten wie z.B. Krankenpfleger, Altenpfleger etc. ist unangebracht. Großunternehmen wie VW, Daimler und Co. haben ebenfalls Ihre Produktion eingestellt. Die gesamten Gesellschaft zieht an einem Strang.

Über das Hilfs- und Konjunkturprogramm sollen Liquiditäts- und Direkthilfen, Nothilfeprogramm etc. gewährt werden, was für Unternehmen, Gewerbebetriebe sowie Soloselbstständige verfügbar werden soll. Auch soll die Grenze der de-minimis-Regelung von 25.000 € auf 50.000 € angehoben werden.

20.03.2020

Neuer Termin für die Bundesschau in Alsfeld - 01.-03.10.2021

Die Bundesschau Schafe, die vom 22.-24. Mai 2020 in Alsfeld geplant war, wird auf den 01.-03. Oktober 2021 verschoben. Das hat die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) mit den angeschlossenen Mitgliedsverbänden und gemeinsam mit dem ausrichtenden Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung wegen der momentanen Entwicklungen des Coronavirus COVID-19 beschlossen.
Die VDL, Dachverband der Landesschafzucht und -halterverbände und damit Spitzenverband rund um die Leistungen und Anliegen der Schafzüchter und -halter, ist sich hinsichtlich der Bundesschau 2020 bewusst, dass eine große Verantwortung bei dieser besonderen Bundesveranstaltung gegenüber allen Schäfer/innen, Landesverbänden, Besucher/innen, Preisrichter/innen, Aussteller/innen, Sponsoren sowie Förderern zu tragen ist. Diese Entscheidung ist daher richtig – wenn auch schweren Herzens getroffen worden, besonders da erfreulicherweise ca. 600 Zuchtschafe aus über 30 Rassen angemeldet sind. Doch lässt dieser Ausnahmezustand, so VDL und HVS keine andere Entscheidung zu und lässt auf eine sehr zufriedenstellende Beteiligung in 2021 hoffen. Alles das, was für die Bundesschau in 2020 geplant war, soll nun auf den Oktober 2021 verschoben werden. Entsprechend werden alle bisherigen Partner und Mitwirkende informiert.

11.03.2020

Neuer Termin für die Bockauktion in Kölsa: 17.-18.06.2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Virus-Infektionen in Deutschland und nach Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden sowie in Abwägung der Risikobewertungen haben die beteiligten Verbände am 11.03.2020 beschlossen die Veranstaltung in Kölsa auf den 17. und 18. Juni 2020 zu verschieben.

gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Verbände

28.02.2020

MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion - die Kataloge sind online verfügbar

NEUER TERMIN: 17.-18.06.2020

Für die MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion am 25. und 26. März 2020 in Kölsa sind die Kataloge online verfügbar. Gedruckte Kataloge können direkt beim Sächsischen Verband für Schaf- und Ziegenzucht e.V. bezogen werden.

Beschreibung der Veranstaltung

Katalog MFS-Elite 2020

Katalog Mitteldeutsche Bockauktion 2020

20.02.2020

Grünlandmeisterschaft 2020 des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Das Landwirtschaftsministerium richtet in diesem Jahr die „Grünlandmeisterschaft 2020“ im Süden des Landes aus. Grünlandbewirtschaftung und Grünlanderhalt sind aktiver Schutz eines pflanzen-und tierreichen Lebensraums. Die Landwirtinnen und Landwirte mit dem ökologisch wertvollen und im Betrieb verwerteten Pflanzenaufwuchs werden bei einer festlichen Preisverleihung am 10. Juni 2020 in der Staatskanzlei von der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert geehrt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim MULE.

14.02.2020

Bundesrat ermöglicht den legalen Abschuss von gefährlichen Wölfen

Der Abschuss von Wölfen wird in bestimmten Fällen erleichtert. Der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz am 14. Februar 2020 grünes Licht erteilt.

Danach ist der Abschuss bereits zur Abwehr ernster Schäden zulässig. Bislang sprach das Gesetz von erheblichen Schäden. Die Neuregelung soll auch Hobbytierhalter schützen.

Ausdrücklich erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu töten. Voraussetzung ist allerdings, dass es einen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem Rissereignis gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen ebenfalls geschossen werden können.

Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. Zum Abschuss berechtigt ist grundsätzlich die Jägerschaft. Für den Fall, dass der Abschuss ausnahmsweise nicht durch einen Jäger erfolgt, muss dieser zuvor darüber informiert werden. Nur bei Gefahr im Verzug ist die Benachrichtigung nicht erforderlich.

Ausdrücklich verboten wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe. Dies soll verhindern, dass Wölfe sich zu sehr an den Menschen gewöhnen.

Die Neureglungen zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung.

Das Gesetz wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll einen Tag darauf in Kraft treten.

In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Auf diese Weise werde die gesellschaftlich anerkannteste Form der Nutztierhaltung angemessen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zum Natur-, Arten, Hochwasser- und Klimaschutz sowie zum Schutz der biologischen Vielfalt geleistet.

Für eine Weidetierprämie hatten sich die Länder bereits in ihrer Stellungnahme zum ursprünglichen Gesetzentwurf und im vergangen Jahr auch mit einer eigenen Initiative (BR-Drs. 141/19 (B)) ausgesprochen.

Die Entschließung geht an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen des Bundesrates aufgreift. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

Quelle: Bundesrat vom 14.12.2020

12.02.2020

SKF- und SUF-Elite in Karow, Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesschaf- und Ziegenzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat den Katalog für die Elite und auch den Katalog für die Verbandsauktion veröffentlicht.

Katalog für die Eliteauktion

Katalog für die Verbandsauktion

06.02.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 5/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

05.02.2020

Kurs für Koppelgebrauchshunde in Hemau, Bayern

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierzucht, bietet gemeinsam mit Herbert Sehner aus Thurndorf vom 2. und 3. Mai 2020 zum fünfzehnten Mal ein Koppelgebrauchshunde-Seminar bei dem Betrieb Rebitzer in Hemau in der Oberpfalz an.

Weitere Informationen erhalte Sie hier.

30.01.2020

Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt findet 2020 nicht statt

Am letzten Sonntag im Juni fand jährlich das Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt statt. 2020 findet die Traditionsveranstaltung nicht statt. Die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (AMG) übernimmt die Trägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband Nordharz, der bis dahin der Ausrichter war. Dieses Jahr pausiert das Harzer Landwirtschaftsfest, um dann 2021 mit einem überarbeiteten Konzept wieder eine Plattform für die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt zu sein.

07.01.2020

Deutsche Schafhaltung: "Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft"

WDL und VDL haben gemeinsam ein Video produziert, das die deutsche Schafhaltung porträtiert. Sie finden es hier: https://www.youtube.com/watch?v=Mf0EPZh4Ltw

11.12.2019

Betriebsprämie und Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete

Die Gelder sollten vor Weihnachten auf den Konten sein und die Bescheide sind dann auch hoffentlich da. Bitte diese gründlich prüfen und die 4-wöchige Widerspruchsfrist beachten!

25.11.2019

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 5/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

25.11.2019

Studie zur Wirksamkeit durchgeführter Entwurmungen bei kleinen Wiederkäuern in Deutschland

TA Maximilian Geiger, von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinik für Wiederkäuer, sucht für eine bundesweite Studie interessierte Betriebe mit mindestens 15 Schafen oder Ziegen. Er möchte herausfinden wie weit verbreitet Resistenzen gegen Entwurmungsmittel bei Schafen und Ziegen sind. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

15.11.2019

Fraktion der CDU und CSU im Bundestag spricht sich gegen Weidetierprämie aus

Der parlamentarische Abend, ausgerichtet von VDL und WDL in Berlin, hat deutlich gemacht, dass die Bundestagsfraktion der CDU/CSU sich gegen eine bundesweite Weidetierprämie ausspricht. Der LSV hat alle Bundestagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt angeschrieben und auf das Anliegen der Weidetierprämie aufmerksam zu machen. Von Christoph Bernstiel, MdB, CDU, Wahlkreis 072 - Halle, kam dazu folgende Antwort, die die Meinung der Bundestagsfraktion widerspiegelt.

  • "Ich stimme [...] vollkommen überein, dass die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland wichtige gesellschaftliche Leistungen beim Küsten- und Naturschutz, der Offenhaltung wertvoller Biotopflächen und bei der Erfüllung von FFH-Verpflichtungen erbringt. Vor diesem Hintergrund werden Schaf- und Ziegenhalter mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt.

    Die meisten Weidetierhalterinnen und -halter verfügen über eigene Flächen. Bei den beihilfefähigen Flächen handelt es sich hauptsächlich um Dauergrünland. Die Direktzahlungen, die die Schäferinnen und Schäfer heute für diese beihilfefähigen Flächen erhalten, betragen in etwa das Dreifache dessen, was der Sektor vor der Entkoppelung an Mutterschafprämien erhalten hat.

    Für flächenschwache schafhaltende Betriebe greifen zusätzlich Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zwischen Bund und Ländern zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie von verschiedenen EU-Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Auf diese Weise steht den Ländern zur Förderung der Schaf- und Ziegenhalter ein breites Maßnahmenspektrum zur Verfügung.

    Dazu gehören beispielsweise die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, das Agrarinvestitionsförderungsprogramm, die Maßnahmen der markt- und standortangepassten sowie umweltgerechten Landbewirtschaftung einschließlich des Vertragsnaturschutzes und der Landschaftspflege. Hier sind beispielhaft die Maßnahmen einzelner Länder wie Vertragsnaturschutz (extensive Weidenutzung, Beweidung mit Schafen oder Ziegen), Erhalt und Pflege von Biotopen (Weidepflege, Entbuschung von Weideflächen etc.) oder naturschutzgerechte Hütehaltung und Beweidμng mit Schafen und Ziegen zu nennen. Der Bund beteiligt sich über die GAK regelmäßig an der Finanzierung dieser Maßnahmen.

    Sie fordern zusätzlich zu diesen Instrumenten eine gekoppelte Weidetierprämie. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat eine kritische Haltung zu gekoppelten Direktzahlungen. Es ist zwar richtig, dass die Europäische Union in der Gemeinsamen Agrarpolitik bislang den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gewährt, bestimmte landwirtschaftliche Produkte durch gekoppelte Zahlungen finanziell gezielt zu unterstützen. Da dies jedoch in den einzelnen Mitgliedsländern unterschiedlich gehandhabt wird, hat diese Handlungsweise zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Landwirtinnen und Landwirten verschiedener Mitgliedsstaaten geführt.

    Zudem wäre die Wiedereinführung der gekoppelten Weidetierprämie in Deutschland richtungsweisend für andere Sektoren. In ein solches System wieder einzusteigen, zöge weitere Erwartungen anderer landwirtschaftlicher Produktionen nach sich, zum Beispiel für die Weidetierhaltung im Allgemeinen, die Forderung zur Wiedereinführung von gekoppelten Zahlungen für Stärkekartoffelerzeuger oder Bullen-, die Mutterkuh- und Trockenfutterprämien.

    Aus diesem Grund befürwortet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das von der EU jetzt eingeschlagene Verfahren der Marktorientierung. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Weg konsequent weiterverfolgt wird und Zahlungen langfristig in der gesamten Europäischen Union völlig entkoppelt werden, so dass keine falschen Anreize gesetzt werden.

    [...] die Züchterinnen und Züchter von Schafen und Ziegen leisten einen wertvollen Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit genauso wie zur Landschaftspflege. Die oben erwähnten Fördermaßnahmen tragen dazu bei, dass die Schaf- und Ziegenhalter weiterhin die vielfältigen gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen erbringen können. Wir werden uns daher bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik dafür einsetzen, dass die verschiedenen Fördermaßnahmen konsequent weiterentwickelt werden, um insbesondere klein- und mittelständischen Betriebe zu unterstützen.“

11.11.2019

Förderung "nicht-produktiver investiver Naturschutz"

Das Verfahren für die Förderung von nicht-produktiver investiver Naturschutz ist gestartet. Das Merkblatt und weitere Unterlagen finden sie hier unter FP 7506. Gegenstand sind investive Maßnahmen des Naturschutzes zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von schützenswerten (Klein-)Biotopen (Kauf, investive Maßnahmen und Konzeptentwicklungen). Da diese Förderung den De-minimis-Verordnungen unterliegt, ist zu erwarten, dass für Landwirtschaftsbetriebe die Obergrenze von 20.000 € in drei Jahren gilt.

07.11.2019

Aktuelle Umfrage zur Lämmervermarktung

Der Bundesverband Berufsschäfer e.V. (BVBS) hat eine Umfrage zur Vermarktung von Schlacht- und Ganglämmern entworfen. Der schwierige Absatz von Lämmern soll mit Zahlen untermauert werden. Den anonymisierten Fragebogen finden Sie hier. Das Beantworten dauert etwa eine Minute.

29.10.2019

Beratungsförderung in Sachsen-Anhalt gestartet

Das Land Sachsen-Anhalt hat Mitte des Jahres 2019 eine Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von landwirtschaftlichen Beratungsleistungen in Kraft gesetzt, die auch für Schaf- und Ziegenhalter sehr attraktiv ausgestattet ist. Die Beratungsinhalte zielen in erster Line auf die Verbesserung des Tierwohls und des Tierschutzes und sind sehr breit gefasst. So können über dieses Förderinstrument Beratungen

  • zur tiergerechten Haltung (Gestaltung Liegeplätze, Buchtengröße, Funktionsbereiche, Stallinneneinrichtung, Belegdichte, Lichtregime),
  • Schulungen der Mitarbeiter, z.B. zum Umgang mit den Tieren,
  • zur Anwendung der Tierwohlindikatoren,
  • zur bedarfsgerechten Fütterung,
  • zur Tränkwasserversorgung,
  • zum Stallklima,
  • zur Minimierung des Arzneimittel- und Antibiotikaeinsatzes,
  • zu präventiven Maßnahmen zur Senkung von Tierverlusten, zur Euter- und Klauengesundheit und vieles

mehr in Anspruch genommen werden.

Die Beratungen müssen durch im Land Sachsen-Anhalt anerkannte Berater durchgeführt werden. Für die Schaf- und Ziegenhaltung sind das derzeit:

Frank Damm, Landberatung GmbH, Regionalbüro Quedlinburg, Adelheidstr. 1, 06484 Quedlinburg, Tel.: (0162) 203 90 17 oder (039 46) 70 70 58 (auf seiner Internetseite wirbt er jedoch mit folgenden Kompetenzen: allgemeine Betriebsberatung mit den Schwerpunkten Milchvieh und Biogasanlagen) sowie

Karsten Siersleben, LKV Sachsen-Anhalt e.V., Angerstr. 6, 06118 Halle (Saale) Tel.: (0345) 521 49 47 oder (0171) 379 77 69.

Voraussetzung für die Förderung ist ein Vertrag über die Inanspruchnahme von Beratungsleistung mit dem Beratungsdienstleister. Der Beratungsdienstleister übernimmt dann die Beantragung und Abrechnung der Fördermittel. Die Förderung ist mit einem Förderanteil von 90 % und einer Förderhöhe von 500 bis maximal 1.500 € pro Beratungsinhalt sehr attraktiv ausgestaltet. Dem Betrieb verbleiben ein Eigenanteil von 10 % sowie die Mehrwertsteuer für die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Eigenanteil + Förderung).

Diese Förderung ist eine gute Möglichkeit für die Schaf- und Ziegenhalter, zu moderaten Kosten eine fundierte Beratung zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit auch des wirtschaftlichen Ergebnisses zu erhalten.

25.10.2019

Seminar: Befähigungsnachweis für Tiertransporte

Die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLak) bietet ein Seminar an, das nach bestandener Prüfung die Befähigung zum Tiertransport (Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde) gibt. Das Seminar findet am 25. und 26.11.2019 in Seddiner See/OT Seddin statt. Das Seminar richtet sich auch an Interessierte, die nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Landwirtschaft verfügen. Eine Rücksprache mit Ihrem örtlichen Veterinäramt ob der Anerkennung des Nachweis ist wünschenswert. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Seminar finden Sie hier und hier. Anmeldeschluss ist der 28.10.2019.

15.10.2019

Aufruf zur Teilnahme an der Bundestagssitzung am 17.10.2019 in Berlin

In der Bundestagssitzung am 17.10.2019 berät dieser unter Tagesordnungspunkt 29 (voraussichtlich gegen 0.40 Uhr am Freitag den 18.10.2019) über die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. Die VDL ruft alle Interessierten auf, an der Sitzung im Zuschauerraum teilzunehmen. Allerdings ist eine zeitlich Verschiebung nach hinten durchaus wahrscheinlich an so einem langen Sitzungstag. Wenn die Hürde im Bundestag genommen wurde, kann die Weidetierprämie 2021 ausgezahlt werden, denn die Anmeldefrist bei der EU ist für dieses Jahr verstrichen.

14.10.2019

Bundesrat bekräftigt Forderung nach Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

In der aktuellen Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetze fordert der Bundesrat erneut mehrheitlich die gekoppelte Stützung für Weidetierhaltung von Schafen und Ziegen. In der Begründung heißt es: Die Einführung einer gekoppelten Prämie für Mutterschafe und -ziegen sei geeignet, die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland zu stärken. Hiermit würde Deutschland sich einreihen in die 22 Staaten der EU, die bereits jetzt gekoppelte Zahlungen für die Schaf- und Ziegenhaltung anbieten. Anderweitige Förderverfahren, z.B. im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, hätten bisher den Trend des Bestandsabbaus nicht stoppen können. Die Regelung ziele dabei auf solche vom Betriebsinhaber angemeldeten, beihilfefähigen Tiere ab, die im überwiegenden Teil der jeweiligen Weideperiode in Weidehaltung gehalten werden. Die Einführung einer Kopf-Prämie mit dem Zielwert von 30 Euro/Muttertier führe zu marginalen Kürzungen der Basisprämie, ist jedoch geeignet, die Einkommenssituation der Schäfer nachhaltig zu verbessern.

Die vollständige Pressemitteilung der VDL finden Sie hier.

29.10.2019 in Fulda - Workshop zu Landschafrassen: Herausforderung Fleisch und Wolle

Gemeinsam mit der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume und dem Berufsverband der Berufsschäfer lädt die VDL zu der kostenfreien Veranstaltung „Landschafrassen – Herausforderung Fleisch und Wolle“ ein. Diese findet am 29.10.2019 in der Bachmühle in Fulda statt.

Programm

Anmeldung

07.10.2019

Auswirkung von Schafbeweidung auf Vorschriften der DüngeVO

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der ausschließliche Weidegang von Tieren in Sachsen-Anhalt kein Aufbringen und damit auch keine aktive Düngung im Sinne der DüV (Düngeverordnung) darstellt. Da es sich bei einer ausschließlichen Beweidung um weitgehend geschlossene Stoffkreisläufe handelt, ist die Gefahr nachteiliger Effekte auf die Umwelt als gering einzuschätzen.

Daher gilt ausschließlich aus Sicht der DüV in Bezug auf die Beweidung von Schafen für das Bundesland Sachsen-Anhalt:

- 1.: Generell ist eine Beweidung (auch von Zwischenfrüchten, auch im Herbst) zulässig; bei Ökologischen Vorrangflächen und anderweitigen Rechtsbereichen sind gesonderte Vorschriften zu beachten

- 2.: eine Düngebedarfsermittlung sowohl im Herbst als auch im Frühjahr bei ausschließlicher Beweidung (keine zusätzliche Düngung) ist nicht erforderlich, da keine wesentlichen Nährstoffmengen aufgebracht werden

- 3.: die 30/60 kg N-Obergrenze nach § 6 Abs. 9 DüV ist für eine ausschließliche Beweidung nicht relevant, da keine aktive Nährstoffaufbringung im Sinne der DüV stattfindet

- 4.: bei der umfangreicheren Frühjahrs-Düngebedarfsermittlung nach § 4 DüV ist bei ausschließlicher Beweidung im Vorjahr keine Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre anzurechnen

- 5.: der Nährstoffvergleich ist  – sofern vom Betrieb zu erstellen – für Weideflächen anhand der Grobfutter-Plausibilisierung nach § 8 Abs. 3 DüV für Schafe als Grobfutterfresser durchzuführen. Beweidete Flächen Dritter müssen somit anteilig dem die Flächen bewirtschaftenden Unternehmen zugerechnet (Weidetagebuch) und von diesem als Grobfutterflächen bilanziert werden.

Bei großzügiger Überweidung von Winterkulturen (z.B. Getreide, Raps) auf nicht vom schafhaltenden Betrieb selbst bewirtschaftetem Ackerland Dritter mit Schafen (z.B. Wanderschäfer) im Winterhalbjahr kann im Nährstoffvergleich nach § 8 DüV die Bewertung der Weideexkremente als Zufuhr sowie als Nährstoffabfuhr (Grobfutter-Plausibilisierung) bei diesen Ackerkulturen entfallen.

Weitere Hinweise zur Grobfutter-Bilanzierung finden Sie z.B. in den Bedienungshinweisen des von der LLG bereitgestellten Bilanzierungsprogrammes DüProBilanz.

- 6.: im Rahmen des Nährstoffvergleiches können für die Weidehaltung die anzurechnenden Mindestwerte in Prozent der Ausscheidung an Gesamtstickstoff nach Anlage 2 DüV angewendet werden

- 7.: die bei der Beweidung anfallenden Ausscheidungen der Tiere sind in die Berechnung der 170 kg Gesamtstickstoff/ha/a-Obergrenze entsprechend § 6 Abs. 4 DüV  einzubeziehen (Möglichkeit der Anrechnung von Verlusten nach Anlage 2 Zeile 5 bis 9 Spalte 2 oder 3 DüV)

- 8.: soll neben einer Beweidung zusätzlich gedüngt werden, müssen die generellen Bestimmungen der DüV beachtet werden, z.B. Düngebedarfsermittlung (auch für die Herbstdüngung), Anrechnung der Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre, Sperrfristen etc.

- 9.: zeitliche Sperrfristen (z.B. bei Schneedecke oder gefrorenem Boden) bei ausschließlicher Beweidung ohne zusätzliche Düngung existieren auf Grundlage der DüV nicht.

30.09.2019

Bundesprogramm Wolf - Antragsfrist verlängert bis zum 10.10.2019 und Anhebung der Grenzziehung auf 60 ha

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL, hat den Vorschlag der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) aufgegriffen, die Antragsfrist ebenso auszudehnen wie auch die Grenzziehung zu verändern, um den betroffenen Wanderschäfern die vollständige Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel für den Herdenschutz im Rahmen des Bundesprogramms Wolf zu ermöglichen. Dies teilte Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens dem VDL-Vorsitzenden Alfons Gimber bei seinem Antrittsbesuch am 16. September 2019 in Berlin mit. Zuvor hatte die VDL, so Alfons Gimber, der diese Entscheidung begrüßte, nach Bekanntwerden der nicht vollständig genutzten Mittel geprüft, was die Ursachen für die nicht abgerufenen Mittel sind. Sicherlich sei dies nicht der fehlende Bedarf zur Begleichung der erheblichen zusätzlichen Kosten für den Herdenschutz.

Die VDL hatte sich dafür eingesetzt, so der VDL-Vorsitzende, dass die nicht abgerufenen Mittel nicht verloren gehen, sondern die Antragsfrist verlängert und gleichzeitig die ha-Grenze auf 60 angehoben wird. Dieser Vorschlag aus der Praxis wurde erfreulicherweise sehr zeitnah vom Bundesministerium aufgegriffen und umgesetzt.

Bei diesem Bundesprogramm Wolf konnten Wanderschäfer einmalig bis 31. August 2019 für das Haushaltsjahr 2019 für Maßnahmen zum Schutz von Herden vor dem Wolf eine Förderung von 36 Euro je Schaf pauschal in Wolfs- oder Wolfspräventionsgebieten beantragen. Nach einer ersten überschlägigen Prüfung der Antragseingänge stellte das BMEL fest, dass es offensichtlich eine Reihe Wanderschäfer gibt, die aufgrund ihres Flächenzuschnitts nicht von der derzeitigen Richtlinie erfasst wurden. Aufgrund der vergleichbaren Problemsituation dieser Betriebe wurde die Richtlinie in ihrem Flächenbezug angepasst. Damit soll auch diesen Betrieben eine Chance gegeben werden, von dem Bundesprogramm zu profitieren. Ebenso hat das Bundesprogramm aufgrund der kurzen Antragsfrist nicht alle potentiellen Betriebe erreicht, auch hier soll Gelegenheit zu einer verlängerten Antragsstellung gegeben werden.

Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und Möglichkeit zum Herunterladen der Antragsunterlagen erfolgt auf der BLE-Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf. Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt, bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind.

16.09.2019

Dorper und Burenziegen zu verkaufen

Wayne Hocke (0172/8309666) aus Benneckstein hat Tiere aus seiner Herdbuchzucht zu verkaufen:

Dorper

  • zwei Zibblämmer aus dem Januar 2019 mit voller Abstammung
  • drei Böcke ohne volle Abstammung
  • Mutterschafe mit voller Abstammung

Burenziegen

  • zwei Zibblämmer aus dem November 2018 mit voller Abstammung
  • Mutterziegen mit voller Abstammung

10.09.2019

Braune Bergschafe aus Herdbuchzucht zu verkaufen

Michael Schulze (034907/30200) aus Coswig/OT Weiden hat zwei Bocklämmer und sechs Zibblämmer vom März 2019 zu verkaufen. Die Braunen Bergschafe stammen aus einer Herdbuchzucht und der Vater ist aus der Zucht von Klaus-Louis Hanne, Bornstal.

30.08.2019

Schäfereikalender 2020

Die Schäfereikalender 2020 sind in der Geschäftstelle in Halle eingetroffen. Sie können vor Ort oder über die Zuchtberater bezogen werden.

26.08.2019

Einladung zum Fortbildungslehrgang Herdenschutzhunde

Mit dieser Veranstaltung soll über den Umgang mit und die Ausbildung von Herdenschutzhunden informiert werden und ein Erfahrungsaustausch angeboten werden. Die Teilnahmebescheinigung gilt in Sachsen-Anhalt als Sachkundenachweis des Hundehalters. Der Lehrgang gliedert sich in zwei Blöcke, dem theoretischen und dem praktischen. Für Mitglieder ist der Lehrgang kostenfrei für alle Anderen werden 20 € berechnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

21.08.2019

Forderungskatalog des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V. für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik in Deutschland nach 2021

Die Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt dient in erster Linie der Erhaltung wertvoller geschützter Biotope, der Kulturlandschafts- und der Deichpflege. Die Produktion von hochwer-tigen Lebensmitteln (Lammfleisch, Schaf- und Ziegenmilch) und Rohstoffen (Wolle) in regionaler, tiergerechter und naturnaher Haltung ist ein vornehmliches Anliegen der Schaf- und Zie-genhalter und ein wichtiger Einkommensbestandteil.
Der massive Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt wie in Deutschland macht jedoch deutlich, dass eine extensive, umweltverträgliche Haltung zur Erbringung der gesellschaftlich geforderten Pflegeleistungen und Erhaltung der Biodiversität mit den derzeit daraus erzielten Erlösen keine ausreichende wirtschaftliche Grundlage für die Betriebe bietet.
Es bedarf dringend einer aufwandsgerechten Entlohnung dieser gesellschaftlich notwendigen Leistungen durch die Öffentlichkeit. Dazu sind agrar- und umweltpolitische Entscheidungen jetzt notwendig, die den Schaf- und Ziegenhaltern und den nachfolgenden Generationen in Sachsen-Anhalt verlässliche Perspektiven liefern.

Den Forderungskatalog finden Sie hier.

09.08.2019

Geänderte AFP Richtlinie tritt in Kraft

Die damit geltenden wesentlichen Änderungen sind: Die Förderung des Kaufs von neuen Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Aufbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen durch gezielte Unkrautbekämpfung mittels neuartiger mechanischer Verfahren führen, wurde bis zum 31.12.2020 ve

25.-26.03.2022

30.-31.03.2022

  • MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion in Kölsa, Sachsen

09.04.2022

  • Auktion für COF und RHO in Dermbach, Thüringen

21.-24.04.2022   -   Neuer Termin!

    agra in Leipzig, Sachsen

25.04.2022

  • OVICAP-Schulung des Schafzuchtverbands Berlin Brandenburg - auch für Interessierte aus Sachsen-Anhalt offen

30.09.-02.10.2022  -  Neuer Termin!

    Bundesschafschau in Alsfeld, Hessen