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Aktuelles

15.11.2019

Fraktion der CDU und CSU im Bundestag spricht sich gegen Weidetierprämie aus

Der parlamentarische Abend, ausgerichtet von VDL und WDL in Berlin, hat deutlich gemacht, dass die Bundestagsfraktion der CDU/CSU sich gegen eine bundesweite Weidetierprämie ausspricht. Der LSV hat alle Bundestagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt angeschrieben und auf das Anliegen der Weidetierprämie aufmerksam zu machen. Von Christoph Bernstiel, MdB, CDU, Wahlkreis 072 - Halle, kam dazu folgende Antwort, die die Meinung der Bundestagsfraktion widerspiegelt.

  • "Ich stimme [...] vollkommen überein, dass die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland wichtige gesellschaftliche Leistungen beim Küsten- und Naturschutz, der Offenhaltung wertvoller Biotopflächen und bei der Erfüllung von FFH-Verpflichtungen erbringt. Vor diesem Hintergrund werden Schaf- und Ziegenhalter mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt.

    Die meisten Weidetierhalterinnen und -halter verfügen über eigene Flächen. Bei den beihilfefähigen Flächen handelt es sich hauptsächlich um Dauergrünland. Die Direktzahlungen, die die Schäferinnen und Schäfer heute für diese beihilfefähigen Flächen erhalten, betragen in etwa das Dreifache dessen, was der Sektor vor der Entkoppelung an Mutterschafprämien erhalten hat.

    Für flächenschwache schafhaltende Betriebe greifen zusätzlich Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zwischen Bund und Ländern zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie von verschiedenen EU-Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Auf diese Weise steht den Ländern zur Förderung der Schaf- und Ziegenhalter ein breites Maßnahmenspektrum zur Verfügung.

    Dazu gehören beispielsweise die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, das Agrarinvestitionsförderungsprogramm, die Maßnahmen der markt- und standortangepassten sowie umweltgerechten Landbewirtschaftung einschließlich des Vertragsnaturschutzes und der Landschaftspflege. Hier sind beispielhaft die Maßnahmen einzelner Länder wie Vertragsnaturschutz (extensive Weidenutzung, Beweidung mit Schafen oder Ziegen), Erhalt und Pflege von Biotopen (Weidepflege, Entbuschung von Weideflächen etc.) oder naturschutzgerechte Hütehaltung und Beweidμng mit Schafen und Ziegen zu nennen. Der Bund beteiligt sich über die GAK regelmäßig an der Finanzierung dieser Maßnahmen.

    Sie fordern zusätzlich zu diesen Instrumenten eine gekoppelte Weidetierprämie. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat eine kritische Haltung zu gekoppelten Direktzahlungen. Es ist zwar richtig, dass die Europäische Union in der Gemeinsamen Agrarpolitik bislang den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gewährt, bestimmte landwirtschaftliche Produkte durch gekoppelte Zahlungen finanziell gezielt zu unterstützen. Da dies jedoch in den einzelnen Mitgliedsländern unterschiedlich gehandhabt wird, hat diese Handlungsweise zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Landwirtinnen und Landwirten verschiedener Mitgliedsstaaten geführt.

    Zudem wäre die Wiedereinführung der gekoppelten Weidetierprämie in Deutschland richtungsweisend für andere Sektoren. In ein solches System wieder einzusteigen, zöge weitere Erwartungen anderer landwirtschaftlicher Produktionen nach sich, zum Beispiel für die Weidetierhaltung im Allgemeinen, die Forderung zur Wiedereinführung von gekoppelten Zahlungen für Stärkekartoffelerzeuger oder Bullen-, die Mutterkuh- und Trockenfutterprämien.

    Aus diesem Grund befürwortet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das von der EU jetzt eingeschlagene Verfahren der Marktorientierung. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Weg konsequent weiterverfolgt wird und Zahlungen langfristig in der gesamten Europäischen Union völlig entkoppelt werden, so dass keine falschen Anreize gesetzt werden.

    [...] die Züchterinnen und Züchter von Schafen und Ziegen leisten einen wertvollen Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit genauso wie zur Landschaftspflege. Die oben erwähnten Fördermaßnahmen tragen dazu bei, dass die Schaf- und Ziegenhalter weiterhin die vielfältigen gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen erbringen können. Wir werden uns daher bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik dafür einsetzen, dass die verschiedenen Fördermaßnahmen konsequent weiterentwickelt werden, um insbesondere klein- und mittelständischen Betriebe zu unterstützen.“

11.11.2019

Förderung "nicht-produktiver investiver Naturschutz"

Das Verfahren für die Förderung von nicht-produktiver investiver Naturschutz ist gestartet. Das Merkblatt und weitere Unterlagen finden sie hier unter FP 7506. Gegenstand sind investive Maßnahmen des Naturschutzes zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von schützenswerten (Klein-)Biotopen (Kauf, investive Maßnahmen und Konzeptentwicklungen). Da diese Förderung den De-minimis-Verordnungen unterliegt, ist zu erwarten, dass für Landwirtschaftsbetriebe die Obergrenze von 20.000 € in drei Jahren gilt.

07.11.2019

Aktuelle Umfrage zur Lämmervermarktung

Der Bundesverband Berufsschäfer e.V. (BVBS) hat eine Umfrage zur Vermarktung von Schlacht- und Ganglämmern entworfen. Der schwierige Absatz von Lämmern soll mit Zahlen untermauert werden. Den anonymisierten Fragebogen finden Sie hier. Das Beantworten dauert etwa eine Minute.

29.10.2019

Beratungsförderung in Sachsen-Anhalt gestartet

Das Land Sachsen-Anhalt hat Mitte des Jahres 2019 eine Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von landwirtschaftlichen Beratungsleistungen in Kraft gesetzt, die auch für Schaf- und Ziegenhalter sehr attraktiv ausgestattet ist. Die Beratungsinhalte zielen in erster Line auf die Verbesserung des Tierwohls und des Tierschutzes und sind sehr breit gefasst. So können über dieses Förderinstrument Beratungen

  • zur tiergerechten Haltung (Gestaltung Liegeplätze, Buchtengröße, Funktionsbereiche, Stallinneneinrichtung, Belegdichte, Lichtregime),
  • Schulungen der Mitarbeiter, z.B. zum Umgang mit den Tieren,
  • zur Anwendung der Tierwohlindikatoren,
  • zur bedarfsgerechten Fütterung,
  • zur Tränkwasserversorgung,
  • zum Stallklima,
  • zur Minimierung des Arzneimittel- und Antibiotikaeinsatzes,
  • zu präventiven Maßnahmen zur Senkung von Tierverlusten, zur Euter- und Klauengesundheit und vieles

mehr in Anspruch genommen werden.

Die Beratungen müssen durch im Land Sachsen-Anhalt anerkannte Berater durchgeführt werden. Für die Schaf- und Ziegenhaltung sind das derzeit:

Frank Damm, Landberatung GmbH, Regionalbüro Quedlinburg, Adelheidstr. 1, 06484 Quedlinburg, Tel.: (0162) 203 90 17 oder (039 46) 70 70 58 (auf seiner Internetseite wirbt er jedoch mit folgenden Kompetenzen: allgemeine Betriebsberatung mit den Schwerpunkten Milchvieh und Biogasanlagen) sowie

Karsten Siersleben, LKV Sachsen-Anhalt e.V., Angerstr. 6, 06118 Halle (Saale) Tel.: (0345) 521 49 47 oder (0171) 379 77 69.

Voraussetzung für die Förderung ist ein Vertrag über die Inanspruchnahme von Beratungsleistung mit dem Beratungsdienstleister. Der Beratungsdienstleister übernimmt dann die Beantragung und Abrechnung der Fördermittel. Die Förderung ist mit einem Förderanteil von 90 % und einer Förderhöhe von 500 bis maximal 1.500 € pro Beratungsinhalt sehr attraktiv ausgestaltet. Dem Betrieb verbleiben ein Eigenanteil von 10 % sowie die Mehrwertsteuer für die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Eigenanteil + Förderung).

Diese Förderung ist eine gute Möglichkeit für die Schaf- und Ziegenhalter, zu moderaten Kosten eine fundierte Beratung zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit auch des wirtschaftlichen Ergebnisses zu erhalten.

25.10.2019

Seminar: Befähigungsnachweis für Tiertransporte

Die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLak) bietet ein Seminar an, das nach bestandener Prüfung die Befähigung zum Tiertransport (Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde) gibt. Das Seminar findet am 25. und 26.11.2019 in Seddiner See/OT Seddin statt. Das Seminar richtet sich auch an Interessierte, die nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Landwirtschaft verfügen. Eine Rücksprache mit Ihrem örtlichen Veterinäramt ob der Anerkennung des Nachweis ist wünschenswert. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Seminar finden Sie hier und hier. Anmeldeschluss ist der 28.10.2019.

15.10.2019

Aufruf zur Teilnahme an der Bundestagssitzung am 17.10.2019 in Berlin

In der Bundestagssitzung am 17.10.2019 berät dieser unter Tagesordnungspunkt 29 (voraussichtlich gegen 0.40 Uhr am Freitag den 18.10.2019) über die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. Die VDL ruft alle Interessierten auf, an der Sitzung im Zuschauerraum teilzunehmen. Allerdings ist eine zeitlich Verschiebung nach hinten durchaus wahrscheinlich an so einem langen Sitzungstag. Wenn die Hürde im Bundestag genommen wurde, kann die Weidetierprämie 2021 ausgezahlt werden, denn die Anmeldefrist bei der EU ist für dieses Jahr verstrichen.

14.10.2019

Bundesrat bekräftigt Forderung nach Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

In der aktuellen Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetze fordert der Bundesrat erneut mehrheitlich die gekoppelte Stützung für Weidetierhaltung von Schafen und Ziegen. In der Begründung heißt es: Die Einführung einer gekoppelten Prämie für Mutterschafe und -ziegen sei geeignet, die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland zu stärken. Hiermit würde Deutschland sich einreihen in die 22 Staaten der EU, die bereits jetzt gekoppelte Zahlungen für die Schaf- und Ziegenhaltung anbieten. Anderweitige Förderverfahren, z.B. im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, hätten bisher den Trend des Bestandsabbaus nicht stoppen können. Die Regelung ziele dabei auf solche vom Betriebsinhaber angemeldeten, beihilfefähigen Tiere ab, die im überwiegenden Teil der jeweiligen Weideperiode in Weidehaltung gehalten werden. Die Einführung einer Kopf-Prämie mit dem Zielwert von 30 Euro/Muttertier führe zu marginalen Kürzungen der Basisprämie, ist jedoch geeignet, die Einkommenssituation der Schäfer nachhaltig zu verbessern.

Die vollständige Pressemitteilung der VDL finden Sie hier.

08.10.2019

29.10.2019 in Fulda - Workshop zu Landschafrassen: Herausforderung Fleisch und Wolle

Gemeinsam mit der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume und dem Berufsverband der Berufsschäfer lädt die VDL zu der kostenfreien Veranstaltung „Landschafrassen – Herausforderung Fleisch und Wolle“ ein. Diese findet am 29.10.2019 in der Bachmühle in Fulda statt.

Programm

Anmeldung

07.10.2019

Auswirkung von Schafbeweidung auf Vorschriften der DüngeVO

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der ausschließliche Weidegang von Tieren in Sachsen-Anhalt kein Aufbringen und damit auch keine aktive Düngung im Sinne der DüV (Düngeverordnung) darstellt. Da es sich bei einer ausschließlichen Beweidung um weitgehend geschlossene Stoffkreisläufe handelt, ist die Gefahr nachteiliger Effekte auf die Umwelt als gering einzuschätzen.

Daher gilt ausschließlich aus Sicht der DüV in Bezug auf die Beweidung von Schafen für das Bundesland Sachsen-Anhalt:

- 1.: Generell ist eine Beweidung (auch von Zwischenfrüchten, auch im Herbst) zulässig; bei Ökologischen Vorrangflächen und anderweitigen Rechtsbereichen sind gesonderte Vorschriften zu beachten

- 2.: eine Düngebedarfsermittlung sowohl im Herbst als auch im Frühjahr bei ausschließlicher Beweidung (keine zusätzliche Düngung) ist nicht erforderlich, da keine wesentlichen Nährstoffmengen aufgebracht werden

- 3.: die 30/60 kg N-Obergrenze nach § 6 Abs. 9 DüV ist für eine ausschließliche Beweidung nicht relevant, da keine aktive Nährstoffaufbringung im Sinne der DüV stattfindet

- 4.: bei der umfangreicheren Frühjahrs-Düngebedarfsermittlung nach § 4 DüV ist bei ausschließlicher Beweidung im Vorjahr keine Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre anzurechnen

- 5.: der Nährstoffvergleich ist  – sofern vom Betrieb zu erstellen – für Weideflächen anhand der Grobfutter-Plausibilisierung nach § 8 Abs. 3 DüV für Schafe als Grobfutterfresser durchzuführen. Beweidete Flächen Dritter müssen somit anteilig dem die Flächen bewirtschaftenden Unternehmen zugerechnet (Weidetagebuch) und von diesem als Grobfutterflächen bilanziert werden.

Bei großzügiger Überweidung von Winterkulturen (z.B. Getreide, Raps) auf nicht vom schafhaltenden Betrieb selbst bewirtschaftetem Ackerland Dritter mit Schafen (z.B. Wanderschäfer) im Winterhalbjahr kann im Nährstoffvergleich nach § 8 DüV die Bewertung der Weideexkremente als Zufuhr sowie als Nährstoffabfuhr (Grobfutter-Plausibilisierung) bei diesen Ackerkulturen entfallen.

Weitere Hinweise zur Grobfutter-Bilanzierung finden Sie z.B. in den Bedienungshinweisen des von der LLG bereitgestellten Bilanzierungsprogrammes DüProBilanz.

- 6.: im Rahmen des Nährstoffvergleiches können für die Weidehaltung die anzurechnenden Mindestwerte in Prozent der Ausscheidung an Gesamtstickstoff nach Anlage 2 DüV angewendet werden

- 7.: die bei der Beweidung anfallenden Ausscheidungen der Tiere sind in die Berechnung der 170 kg Gesamtstickstoff/ha/a-Obergrenze entsprechend § 6 Abs. 4 DüV  einzubeziehen (Möglichkeit der Anrechnung von Verlusten nach Anlage 2 Zeile 5 bis 9 Spalte 2 oder 3 DüV)

- 8.: soll neben einer Beweidung zusätzlich gedüngt werden, müssen die generellen Bestimmungen der DüV beachtet werden, z.B. Düngebedarfsermittlung (auch für die Herbstdüngung), Anrechnung der Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre, Sperrfristen etc.

- 9.: zeitliche Sperrfristen (z.B. bei Schneedecke oder gefrorenem Boden) bei ausschließlicher Beweidung ohne zusätzliche Düngung existieren auf Grundlage der DüV nicht.

30.09.2019

Bundesprogramm Wolf - Antragsfrist verlängert bis zum 10.10.2019 und Anhebung der Grenzziehung auf 60 ha

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL, hat den Vorschlag der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) aufgegriffen, die Antragsfrist ebenso auszudehnen wie auch die Grenzziehung zu verändern, um den betroffenen Wanderschäfern die vollständige Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel für den Herdenschutz im Rahmen des Bundesprogramms Wolf zu ermöglichen. Dies teilte Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens dem VDL-Vorsitzenden Alfons Gimber bei seinem Antrittsbesuch am 16. September 2019 in Berlin mit. Zuvor hatte die VDL, so Alfons Gimber, der diese Entscheidung begrüßte, nach Bekanntwerden der nicht vollständig genutzten Mittel geprüft, was die Ursachen für die nicht abgerufenen Mittel sind. Sicherlich sei dies nicht der fehlende Bedarf zur Begleichung der erheblichen zusätzlichen Kosten für den Herdenschutz.

Die VDL hatte sich dafür eingesetzt, so der VDL-Vorsitzende, dass die nicht abgerufenen Mittel nicht verloren gehen, sondern die Antragsfrist verlängert und gleichzeitig die ha-Grenze auf 60 angehoben wird. Dieser Vorschlag aus der Praxis wurde erfreulicherweise sehr zeitnah vom Bundesministerium aufgegriffen und umgesetzt.

Bei diesem Bundesprogramm Wolf konnten Wanderschäfer einmalig bis 31. August 2019 für das Haushaltsjahr 2019 für Maßnahmen zum Schutz von Herden vor dem Wolf eine Förderung von 36 Euro je Schaf pauschal in Wolfs- oder Wolfspräventionsgebieten beantragen. Nach einer ersten überschlägigen Prüfung der Antragseingänge stellte das BMEL fest, dass es offensichtlich eine Reihe Wanderschäfer gibt, die aufgrund ihres Flächenzuschnitts nicht von der derzeitigen Richtlinie erfasst wurden. Aufgrund der vergleichbaren Problemsituation dieser Betriebe wurde die Richtlinie in ihrem Flächenbezug angepasst. Damit soll auch diesen Betrieben eine Chance gegeben werden, von dem Bundesprogramm zu profitieren. Ebenso hat das Bundesprogramm aufgrund der kurzen Antragsfrist nicht alle potentiellen Betriebe erreicht, auch hier soll Gelegenheit zu einer verlängerten Antragsstellung gegeben werden.

Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und Möglichkeit zum Herunterladen der Antragsunterlagen erfolgt auf der BLE-Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf. Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt, bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind.

16.09.2019

Dorper und Burenziegen zu verkaufen

Wayne Hocke (0172/8309666) aus Benneckstein hat Tiere aus seiner Herdbuchzucht zu verkaufen:

Dorper

  • zwei Zibblämmer aus dem Januar 2019 mit voller Abstammung
  • drei Böcke ohne volle Abstammung
  • Mutterschafe mit voller Abstammung

Burenziegen

  • zwei Zibblämmer aus dem November 2018 mit voller Abstammung
  • Mutterziegen mit voller Abstammung

10.09.2019

Braune Bergschafe aus Herdbuchzucht zu verkaufen

Michael Schulze (034907/30200) aus Coswig/OT Weiden hat zwei Bocklämmer und sechs Zibblämmer vom März 2019 zu verkaufen. Die Braunen Bergschafe stammen aus einer Herdbuchzucht und der Vater ist aus der Zucht von Klaus-Louis Hanne, Bornstal.

30.08.2019

Schäfereikalender 2020

Die Schäfereikalender 2020 sind in der Geschäftstelle in Halle eingetroffen. Sie können vor Ort oder über die Zuchtberater bezogen werden.

26.08.2019

Einladung zum Fortbildungslehrgang Herdenschutzhunde

Mit dieser Veranstaltung soll über den Umgang mit und die Ausbildung von Herdenschutzhunden informiert werden und ein Erfahrungsaustausch angeboten werden. Die Teilnahmebescheinigung gilt in Sachsen-Anhalt als Sachkundenachweis des Hundehalters. Der Lehrgang gliedert sich in zwei Blöcke, dem theoretischen und dem praktischen. Für Mitglieder ist der Lehrgang kostenfrei für alle Anderen werden 20 € berechnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

21.08.2019

Forderungskatalog des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V. für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik in Deutschland nach 2021

Die Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt dient in erster Linie der Erhaltung wertvoller geschützter Biotope, der Kulturlandschafts- und der Deichpflege. Die Produktion von hochwer-tigen Lebensmitteln (Lammfleisch, Schaf- und Ziegenmilch) und Rohstoffen (Wolle) in regio-naler, tiergerechter und naturnaher Haltung ist ein vornehmliches Anliegen der Schaf- und Zie-genhalter und ein wichtiger Einkommensbestandteil.
Der massive Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt wie in Deutschland macht jedoch deutlich, dass eine extensive, umweltverträgliche Haltung zur Erbringung der gesellschaftlich geforderten Pflegeleistungen und Erhaltung der Biodiversität mit den derzeit daraus erzielten Erlösen keine ausreichende wirtschaftliche Grundlage für die Betriebe bietet.
Es bedarf dringend einer aufwandsgerechten Entlohnung dieser gesellschaftlich notwendigen Leistungen durch die Öffentlichkeit. Dazu sind agrar- und umweltpolitische Entscheidungen jetzt notwendig, die den Schaf- und Ziegenhaltern und den nachfolgenden Generationen in Sachsen-Anhalt verlässliche Perspektiven liefern.

Den Forderungskatalog finden Sie hier.

09.08.2019

Geänderte AFP Richtlinie tritt in Kraft

Die damit geltenden wesentlichen Änderungen sind: Die Förderung des Kaufs von neuen Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Aufbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen durch gezielte Unkrautbekämpfung mittels neuartiger mechanischer Verfahren führen, wurde bis zum 31.12.2020 ve