Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Aktuelles

16.08.2019

TWZ-Böcke zu verkaufen - keine HB-Zucht!

Das BUND Umweltzentrum Franzigmark bei Halle hat zwei Böcke der Rasse Thüringer Waldziege zu verkaufen. Die Jungböcke sind am 28.02.2019 geboren und stammen nicht aus einer Herdbuchzucht. Vor Ort sind sie den engen Kontakt mit Menschen gewohnt und zutraulich. Sie kennen Strom- und Weidezaun und sind somit für die Hobbyhaltung als auch Landschaftspflege geeignet.

Bei Interesse steht Ihnen Isabel Noack, Tierpflegerin im Umweltzentrum, unter 0177/291 49 53 oder isabel.noack@bund-halle.de zur Verfügung.

 

09.08.2019

Geänderte AFP Richtlinie tritt in Kraft

Die damit geltenden wesentlichen Änderungen sind: Die Förderung des Kaufs von neuen Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Aufbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen durch gezielte Unkrautbekämpfung mittels neuartiger mechanischer Verfahren führen, wurde bis zum 31.12.2020 verlängert.

Die Errichtung von Erntelagerhallen war im AFP ausgeschlossen und nur in Einzelfällen im Zusammenhang mit einem Stallbau förderfähig. Für die Unterstützung von Unternehmen der Tierhaltung wurde der Förderausschluss angepasst, um beispielsweise eine investive Förderung für den Bau von Hallen zur Lagerung von betrieblichem Grobfutter (Heu, Stroh) im Zusammenhang mit der eigenbetrieblichen Umsetzung besonders tiergerechter oder standortangepasster Produktionsvorhaben (Heumilch) zu ermöglichen.

Die Definition Junglandwirte wurde angepasst.

Die Obergrenze für das förderfähige Investitionsvolumen wurde auf 3 Mio. Euro erhöht.

Bei Investitionen zur Lagerung von flüssigem Wirtschaftsdünger wird ein Aufschlag von 20 %-Punkten bei Investitionen, die nach ihrer Durchführung zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Lagerung von flüssigen Wirtschaftsdüngern beitragen, verankert. Die Teilmaßnahme ist bis zum 31.12.2020 befristet. Die Lagerstätten müssen für eine erhöhte Förderung über eine feste Abdeckung und über eine Mindestlagerkapazität verfügen, die 2 Monate über die betriebsindividuellen ordnungsrechtlichen Vorgaben hinausgeht.

Die Antragsunterlagen und die geänderte Richtlinie sind unter ELAISA eingestellt.

Da die Rechtsförmlichkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen ist,  hat die Richtlinie noch einen Entwurf-Vermerk. Mit inhaltlichen Änderungen ist jedoch nicht zu rechnen.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

30.07.2019

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

30.07.2019

Neue GAK-Naturschutzförderprogramme

Am 11. Juli 2019 wurden die Verbände in einer Info-Veranstaltung des MULE über die Einrichtung einer Förderberatungsstelle beim Landesamt für Umweltschutz (LAU) und über die geplanten neuen GAK-Förderprogramme „Investiver Naturschutz“ und „Vertragsnaturschutz“ informiert. Praktisch sind diese Förderungen für Landschaftspflege- und Umweltverbände gestrickt, für Schaf- und Ziegenhalter können sie durchaus von Relevanz sein, wenn betriebsnah solche Flächen existieren. 

Beim LAU wurde eine Förderberatungsstelle eingerichtet, die eine koordinierende und fachliche Beratung potenzieller Antragsteller zu Möglichkeiten der Förderung von Projekt- und Investitionsvorhaben im Rahmen von Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes, die im Geschäftsbereich des MULE verwaltet werden, durchführen soll. In der Förderberatung arbeiten derzeit:

  • Sascha Rolf - Leiter der Förderberatungsstelle (Tel.: 0345 5704 – 157)
  • Antje Lorenz - Naturschutzfachliche Beratung (Tel.: 0345 5704 – 158)
  • Anne Dittmann - Verwaltungstechnische Beratung (Tel.: 0345 5704 – 142)

Die Förderberatungsstelle kann über www.lau.sachsen-anhalt.de/foerderberatung kontaktiert werden.

Die Förderberatungsstelle kann auch bei dem ab 3. Quartal 2019 startenden GAK-Förderprogramm „Investiver Naturschutz“ unterstützend wirken. (Richtlinie steht kurz vor der Veröffentlichung). Beim Förderprogramm „Investiver Naturschutz“ wird:

  • die Schaffung / Wiederherstellung / Entwicklung von Biotopen, Halboffen- und Offenlandlebensräumen,
  • der Grunderwerb für Zwecke der Biotopgestaltung (de-minimis) und
  • die Erstellung von Schutzkonzepten gefördert.

Zuwendungsempfänger können Betriebsinhaber, andere Landbewirtschafter, Gemeinden, Gemeindeverbände oder gemeinnützige juristische Personen sein. Für landwirtschaftliche Betriebe ist bis zu einer 100%ige Förderung möglich. Bewilligungsbehörde ist das Landesverwaltungsamt. Es wurden schon mögliche Förderflächen (siehe Abbildungen) innerhalb und außerhalb von Feldblöcken identifiziert, die im Internet veröffentlicht werden sollen (Anfang August). Jedoch gibt es für dieses Förderprogramm eine „offene Gebietskulisse“, das heißt, dass ständig neue Flächen dazukommen können.

Die Pflege (Mahd oder Beweidung) solcher Flächen - ungenutzte und genutzte artenreiche Splitterflächen der Agrarlandschaft auf dem Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt - soll dann mit dem im 4. Quartal erwarteten GAK-Förderprogramm „Vertragsnaturschutz“ unterstützt werden. Hier sind die Antragsbehörden die Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und  Forsten, die zum Jahresende 2019 ein Antragsverfahren für 2020 starten sollen. Danach soll dieses Förderinstrument in die „normale“ Agrarantragstellung (15. Mai) integriert werden. Es wurden Förderhöhen, je nach Bewirtschaftungserschwernis, von 1.100 bis 1.600 Euro pro Hektar und Jahr für den fünfjährigen Verpflichtungszeitraum genannt. Dabei soll der höchste Fördersatz gewährt werden, wenn einer der in der nachstehenden Tabelle aufgeführte Faktor mit dem Bewirtschaftungserschwernis „sehr hoch“ kategorisiert wurde.

 

Bewirtschaftungserschwernis

Mahd

Beweidung

Faktor

 Gering

Hoch

Sehr hoch

 

Grad der Verbuschung

 < 10%

> 10%

> 20%

x

x

Mittlere Hangneigung

 0 - 18°

18 - 25°

> 25°

x

x

Mahdhindernisse (Bodenunebenheiten, Feuchtegrad, Steinigkeit, Hindernisse)

 mit praxisüblicher Technik nutzbar

mit praxisüblicher Technik erschwert

mit praxisüblicher Technik nicht möglich

x

 

Nachtpferch

 nicht erforderlich

Nachtpferch auf Teilfläche

Nachtpferch auf separater Fläche (> 2 km entfernt)

 

x

Zuwegung

 problemlos

eingeschränkt

Mahd: mit praxisüblicher Technik nicht erreichbar; > 10km entfernt
Beweidung: > 2 km fußläufige entfernt

x

x

Parzellengröße

 >1ha

1 - 0,5ha

< 0,5ha

x

x

Nutzungszeitpunkte

 -

nach 15.06. oder 8 Wochen Nutzungspause

nach 15.08.

x

 

Besatzdichte

 > 1 GVE

1 GVE

0,5 GVE

 

x

30.07.2019

Unterstützung für Auszubildende für Unterkunft und Fahrtkosten

Am 1. Februar 2019 trat die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von auswärtig beschulten Auszubildenden des Landes Sachsen-Anhalt (Berufsschulrichtlinie – RabAz) in Kraft. Auf dieser Grundlage gewährt das Land Sachsen-Anhalt Auszubildenden mit Wohnort in Sachsen-Anhalt, die einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb in Sachsen-Anhalt abgeschlossen haben und eine Berufsschule außerhalb ihres Landkreises oder ihrer kreisfreien Stadt besuchen müssen, einen Zuschuss für die Fahrt zur Berufsschule und für die Unterbringung bei dem Besuch der Berufsschule.

Gewährt wird ein nicht rückzahlbarer pauschaler Zuschuss als Projektförderung (Festbetragsfinanzierung) für:

  • auswärtige Unterkunft in Sachsen-Anhalt: 45 € pro Schulwoche,
  • auswärtige Unterkunft außerhalb von Sachsen-Anhalt: 70 € pro Schulwoche,
  • Fahrtkosten: 20 € pro Schulwoche.

Ein Schuljahr umfasst 13 Schulwochen. Wird die Ausbildung im laufenden Schuljahr abgebrochen, so wird der Zuschuss nur anteilig im Verhältnis der Dauer der absolvierten Ausbildung gewährt.

Die Bewilligungsbehörde ist das Landesschulamt des Landes Sachsen-Anhalt. Der Zuschuss für ein Schuljahr kann jeweils nach Ablauf eines Beschulungsblockes oder spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Ablauf des Schuljahres beantragt werden.

Weitere Informationen und die Anträge finden Sie auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt.

30.07.2019

Erhebung der Struktur der Schafhaltung zur Anfertigung einer Dissertation

Wie steht es um die Schafhaltung in Deutschland? Welche Perspektiven gibt es? Bis auf die Anzahl der gehaltenen Schafe und die Verteilung dieser auf die verschiedenen Bundesländer ist wenig über die Struktur des Sektors der Schafhaltung in Deutschland bekannt. In welchen Haltungssystemen die Schafe gehalten werden und wie es um die Wirtschaftlichkeit der Schafhaltung in den verschiedenen Haltungssystemen steht, soll daher in diesem Projekt untersucht werden. Aus den Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit sollen zudem Perspektiven der Schafhaltung abgeleitet und Hilfestellungen für politische Entscheidungen und ggf. zur gezielten Förderung der Schafhaltung geliefert werden.

Johan Schütte, vom Johann Heinrich von Thünen-Institut aus Braunschweig, benötigt die Unterstützung von schafhaltenden Betrieben, ganz gleich ob Haupt- oder Nebenerwerb, Hobby oder Zucht. Bitte unterstützen Sie das Projekt mit 15 Minuten Ihrer Zeit bis zum 25.08.2019.

Online-Fragebogen

Vorabinformationen

Fragebogen zum Ausdrucken

Projektbeschreibung

29.07.2019

Zentrale Förderberatung für Projekte im Umweltbereich

Eine Förderberatungsstelle, die vorrangig auf Umweltvorhaben in Sachsen-Anhalt zugeschnitten ist, hat im Landesamt für Umweltschutz ihre Arbeit aufgenommen. Sie unterstützt unter anderem Naturschutzvereine und -verbände sowie landwirtschaftliche Betriebe und private Unternehmen bei der Auswahl von Fördermöglichkeiten aus EU-, Bundes- oder Landesprogrammen im Umweltbereich.

„In der Förderberatungsstelle gibt es ab jetzt Informationen aus einer Hand. Damit stärken wir unsere bestehenden Förderprogramme. Vereine und Unternehmen erhalten hier kompetenten Rat und passende Angebote für ihre Vorhaben zum Schutz von Natur und Umwelt. So fließen die verfügbaren Fördergelder zielgerichtet in nachhaltige Umweltvorhaben in unserem Bundesland“, erläutert Sachsen-Anhalts Umweltministerin Prof. Claudia Dalbert Sinn und Zweck der Beratungsstelle.

Derzeit sind zwei Sachbearbeiterinnen und ein Dezernent in der Förderberatung tätig. Eine weitere Mitarbeiterin wird im Laufe des Jahres dazukommen.

Kontakt zur Förderberatungsstelle: Tel.: 0345 5704-157, foerderberatung@lau.mlu.sachsen-anhalt.de oder https://lau.sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns-publikationen/pressemitteilungen/foerderberatungsstelle/

08.07.2019

Drei MLS-Böcke zu verkaufen

Die Schäferei Bust GbR aus Leuna bietet drei Böcke der Rasse Merinolandschaf zum Verkauf. Die Böcke stammen von stationsgeprüften Vätern ab und wurden im Januar 2019 gekört:

DE 01 15 010 10698, geb. 05.10.2017, von DE 01 15 004 03626 SA-M; Alter/Gewicht/tgl. Zunahme 145/39,0/241, WBE 7/7/7, WK I, 117 kg, G1

DE 01 15 010 10699, geb. 18.08.2017, von DE 01 14 003 19737 SN-HS, Alter/Gewicht/tgl. Zunahme 193/59,0/280, WBE 7/7/7, WK I,125 kg, G1

DE 01 15 010 10700, geb. 10.10.2017, von DE 01 15 004 03626 SA-M; Alter/Gewicht/tgl. Zunahme 140/50,0/329, WBE 6/7/7, WK I, 119 kg, G1

Bei Interesse erreichen Sie Andreas Bust unter 0171/6802927.

04.07.2019

22. Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt

Beim 22. Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt wurden Fotos von vielen Beteiligten und ihren Tieren gemacht, die hier in einer Galerie verfügbar sind.

04.07.2019

Entschließung des Bundesrats zur finanziellen Unterstützung für Weidetierhalter

Die zusätzliche Belastung, die Weidetierhaltern durch den notwendigen Herdenschutz vor Angriffen durch Wölfe entsteht, erfordert nach Ansicht des Bundesrates eine finanzielle Kompensation durch den Bund. In einer am 28. Juni 2019 beschlossenen Entschließung spricht er sich dafür aus, dass Weidetierhalter baldmöglichst eine Förderung von 30 Euro je Mutterschaf/Ziege erhalten sollen.

Das Geld soll aus der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik kommen - sie wird ausschließlich aus EU-Mitteln finanziert. So wäre die Prämie unabhängig von einer Kofinanzierung durch die Länder.

Die Entschließung wurde am 28. Juni 2019 der Bundesregierung zugeleitet. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen der Länder aufgreifen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

14.06.2019

Einladung zur 3. Deutschen Jungzüchtermeisterschaft in Leipzig

Der Sächsische Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V. richtet am 4. und 5. Oktober 2019 (Herbstferien in Sachsen-Anhalt) im Rahmen seiner zentralen Leistungsprüfung Landschafe und der Messe Jagd & Angeln die 3. Deutsche Jungzüchtermeisterschaft auf dem agra Veranstaltungsgelände in Leipzig aus. Hierzu möchte auch der Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V. alle Interessierten recht herzlich einladen. In verschiedenen Altersklassen wird der oder die Beste in Einzel- wie auch in Gruppenwettbewerben gesucht. Vorgesehen sind drei Altersklassen, Kinder unter 10 Jahren (geboren nach 2009), Junioren zwischen 10 - 15 Jahren (Jahrgänge 2009 bis 2004) und die Masterklasse 16 - 25 Jahre (Jahrgänge 2003 bis 1994). Weitere Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten. Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an den LSV unter 0345/5214941.

11.06.2019

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

24.05.2019

VDL begrüßt Änderungsvorschlag zum Bundesnaturschutzgesetz

Am 22.05.2019 hat das Bundeskabinett eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Es wird auf die steigende Zahl an Wölfen und Übergriffen reagiert. Die VDL äußert sich dazu in einer Pressemitteilung, die Sie hier lesen können.

30.04.2019

Workshop zum Thema Herdenschutz in der Dübener Heide

Am 4. und 5. Juni 2019 finden in Pretzsch (Bad Schmiedeberg) und Großwig (Dreiheide) Workshops zum Thema Herdenschutz statt. Der Naturpark Dübener Heide richtet gemeinsam mit lokalen, landwirtschaftlichen Partnern eine Veranstaltung aus, die sich an Landwirtschaftsbetriebe, Tierhalter und engagierte Freiwillige richtet. Die Einladung finden Sie hier.

18.04.2019

Herdenschutz vor dem Wolf - Antragsverfahren für 2019 eröffnet

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat die nun geltende Richtlinie für Herdenschutz und die Unterlagen für die Antragstellung veröffentlicht. Das ALFF Anhalt hat hier alle wichtigen Informationen sowie die Antragsunterlagen zusammengestellt.

Wichtige Neuerungen im Überblick: Ab sofort ist eine Förderung von 100 % möglich, auch Hobbyhaltungen können eine Zuwendung beantragen und die maximale, jährliche Förderhöhe liegt bei 30.000 €.

17.04.2019

Dürrehilfe: Land und Bund geben insgesamt 60 Millionen Euro
Pressemitteilung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur

Das Jahr 2018 war für die Landwirtschaft durch eine extreme Trockenheit eine enorme wirtschaftliche Herausforderung. Mit den „Dürrehilfen“ des Bundes und des Landes werden in ihrer Existenz gefährdete Betriebe finanziell unterstützt. Sachsen-Anhalt zahlt auf Antrag seit Dezember letzten Jahres schon Abschläge der Hilfen aus.

Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert erklärte heute: „In Sachsen-Anhalt gingen 750 Anträge auf Dürrehilfe ein. Mit großen Anstrengungen haben wir es geschafft, schon in 2018 über 20 Millionen Euro an Dürrehilfen an existenzgefährdete Betriebe auszuzahlen. Das war insbesondere für die Landwirtinnen und Landwirte, die Vieh halten, überlebenswichtig.“

Wegen der besonderen Betroffenheit Sachsen-Anhalts wurden Anfang April vom Bund weitere Mittel – zusätzlich zu den bisherigen Zusagen – in Höhe von 4,95 Millionen Euro bereitgestellt. Die Landesregierung hat deshalb heute beschlossen, die Kofinanzierung der Bundesmittel in voller Höhe aus dem Landeshaushalt bereitzustellen. Damit stehen für das Dürre-Hilfsprogramm jetzt insgesamt 60,1 Millionen Euro statt bisher 51,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit dem jetzt zur Verfügung stehenden Geld können wir die in Aussicht gestellten 50 Prozent Dürrehilfen der amtlich festgestellten Schäden fast vollständig auszahlen. Damit leisten Land und Bund einen zentralen Beitrag zur Existenzsicherung unserer Landwirtschaftsbetriebe“, fasste Ministerin Prof. Dr. Dalbert die Situation zusammen. 

12.04.2019

Landwirtschaft und Naturschutz - so passt es zusammen

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat eine Pressemitteilung verfasst, in der es die Ausgleichszahlungen für Natura-2000- und benachteiligte Gebiete erläutert. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

12.04.2019

Einladung zur Schulung von tierbezogenen Indikatoren für die betriebliche Eigenkontrolle bei Milchziegen

Das Institut für ökologischen Landbau lädt am 24. Mai 2019 zu einer Schulung auf den Ziegenhof Peter in Greußen, Thüringen ein. Das Thema der Schulung ist die Anwendung von "10 Eisberg-Indikatoren" bei der betrieblichen Eigenkontrolle. Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des LSV.

Einladung

Leitfaden zur Bewertung des Tierwohls bei Milchziegen

26.03.2019

Grünlandmeisterschaften im Landkreis Stendal

Auch in diesem Jahr möchte die Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert die Landwirtinnen und Landwirte für ihre Leistungen zum Erhalt von artenreichem Grünland würdigen. Dazu ruft sie alle Landwirtinnen und Landwirte der Wettbewerbsregion im Landkreis Stendal auf, sich mit ihren Flächen ab 0,3 Hektar Größe zu beteiligen. Gesucht werden artenreiche Wiesen mit einem hohen Anteil an erhaltenswerten Pflanzenarten und mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Flächen und Verwertung des Aufwuchses. Die Bestplatzierten erhalten je ein wetterfestes Schild mit dem Abbild ihrer prämierten Wiese, eine Futtermitteluntersuchung und eine Urkunde mit Bewertung der Fläche. Der Bewerbungsschluss ist der 23. April 2019. Weitere Informationen finden Sie hier.

21.3.2019

Internationales Symposium 2019 der Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung e.V.

Die GWJF veranstaltet am 25. bis 28. April 2019 in Halberstadt ein Symposium zum Thema "Der Wolf in Europa - Utopie und Wirklichkeit". Die Tagung widmet sich der Pro- und Kontra-Diskussion um den Wolf und wird durch nationale und internationale (Bosnien, Finnland, Kroatien, Schweden, Serbien, Slowakei, USA, etc.) Referentinnen und Referenten bereichert. Das Programm finden Sie hier.

04.03.2019

Mehr Kleinstbeihilfen erlaubt

Die von der EU gesetzte Grenze für sogenannte De-minimis-Beihilfen wird von bisher 15.000 auf 25.000 € angehoben. Wie die Kommission am Freitag vergangener Woche erläuterte, darf dieser Betrag jeweils einem Betrieb über einen Zeitraum von drei Jahren zufließen. Die auch als „Bagatellbeihilfe" bekannte Summe umfasst die finanziellen Mittel, die ein Mitgliedstaat einem landwirtschaftlichen Betrieb ohne vorherige Genehmigung durch Brüssel gewähren darf. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Unterstützungen in Krisenjahren, um den Landwirten bei Notfällen durch Zeiten mit Liquiditätsengpässen zu helfen. Der Kommission zufolge treten die höheren Obergrenzen am 14. März in Kraft und können auch rückwirkend für Beihilfen gelten, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen.

04.03.2019

MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion - die Kataloge sind online verfügbar

Für die MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion am 27. und 28. März 2019 in Kölsa sind die Kataloge online verfügbar. Ab dem 14. März 2019 können die gedruckten Kataloge über den SSZV in Leipzig bezogen werden.

Katalog MFS-Elite 2019

Katalog Mitteldeutsche Bockauktion 2019

21.02.2019

Informationsbroschüre über die einzuhaltenden Cross Crompliance-Vorschriften 2019

Das MULE hat eine Broschüre zu den aktuell einzuhaltenden Cross Crompliance-Vorschriften herausgegeben. Näheres und weitere Informationen finden Sie hier.

14.02.2019

VDL-Bundesschafschau vom 22. bis 24. Mai 2020 in Alsfeld, Hessen

Die VDL und der Hessische Verband für Schafzucht und -haltung e.V. planen gemeinsam für den 22. bis 24. Mai 2020 eine Bundesschau für Schafe aller Rassen in Alsfeld. Wir möchten alle Züchterinnen und Züchter herzlich einladen, mit ihren Schafen daran teilzunehmen. Ein Ausstellen und Messen auf Bundesebene gehört zu den Höhepunkten in der Zucht. Aktuell ist geplant, dass jeder Zuchtbetrieb maximal zwei Gruppen (sechs Tiere mit zwei Ersatztieren) einer Rasse auftreiben darf. Eine Gruppe kann einen Bock und zwei Schafe (mindestens einmal gelammt), nur Böcke oder nur Schafe (mindestens einmal gelammt) umfassen. In Alsfeld werden die besten Zuchttiere aller Rassen des gesamten Bundesgebiets erwartet. Die Hessenhalle liegt zentral in Deutschland und die Veranstaltung wird durch ein attraktives Rahmenprogramm begleitet, wenn vor Ort in Prämierungswettbewerben um Ehrenpreise der VDL und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekämpft wird.

Durch den Ausbruch der Blauzungenkrankheit (Alsfeld liegt im hessischen Restriktionsgebiet) ist es erforderlich, dass die Schautiere spätestens im Frühjahr 2020 gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden müssen, um einen voll ausgebildeten Schutz zur Bundesschau zu haben. Eine Veranstaltung dieser Größe erfordert viel Planung. So möchten wir Sie bitten, uns bis zum 16. April 2019 Rückmeldung zu geben, ob und mit wie vielen Tieren Sie teilnehmen wollen.

12.02.2019

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 1/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

06.02.2019

20. Vortragsveranstaltung für Schaf- und Ziegenhalter sowie Hoftierärzte

Am 7. März 2019 findet in Bernburg die 20. Vortragsveranstaltung für Schaf- und Ziegenhalter sowie Hoftierärzte statt. Die Tierseuchenkasse Sachsen-Anhalt lädt recht herzlich dazu ein. Das Programm und das Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

05.02.2019

Die Hochschule Anhalt lädt am 6. März 2019 ab 9 Uhr in Bernburg zu einer Grünlandtagung mit dem Thema "Fokus Natura 2000-Grünland: Bewirtschaftung der Lebensraumtypen 6510 (Magere Flachland-Mähwiesen) und 6440 (Brenndolden-Auenwiesen)" ein. Das Programm und den Kontakt zur Anmeldung finden Sie hier.

01.02.2019

Mitteldeutsche Bockauktion und MFS-Elite in Kölsa finden statt

Egal wie sich die Blauzungensituation entwickelt, die Mitteldeutsche Bockauktion und die Merinofleischschafelite werden am 27./28. März 2019 im nordsächsischen Kölsa stattfinden.

Da die Eliten für Merinolandschafe in Bad Waldsee (Baden-Württemberg), für Schwarzköpfige Fleischschafe und Suffolk in Alsfeld sowie für Coburger Fuchs- und Rhönschafe in Hilders (beides Hessen) wegen der dort um sich greifenden Blauzungenkrankheit ausfallen, haben die mitteldeutschen Verbände alles unternommen, damit Kölsa stattfinden kann.

Der gastgebende Sächsische Schaf- und Ziegenzuchtverband (SSZV) hat mit dem zuständigen Veterinäramt und in Absprache mit den Zuchtverbänden Berlin-Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für die beiden in Kölsa stattfindenden Auktionen festgelegt, dass alle aufzutreibenden Böcke gegen die Blauzungenkrankheit (BT Serotyp 8) zu impfen sind. Mit dem Impfschutz und einer langfristigen Repellentbehandlung (Butox) soll die Doppelveranstaltung abgesichert werden. Mindestens 14 Tage vor dem Transport der Böcke nach Kölsa ist eine Repellentbehandlung durchzuführen.

Die erste Impfung aller Böcke findet gegenwärtig statt. Die 2. Impfung wird Ende Februar erfolgen. Zum Auktionszeitpunkt haben dann alle Böcke eine Immunität gegen die Blauzungenerkrankung ausgebildet und können frei gehandelt werden.

Der Nachweis über die Schutzmaßnahmen hat in der HIT-Datenbank und in einer Tierhaltererklärung zu erfolgen, die zur Veranstaltung vorzulegen ist.

Es ist mit einer Rekordanmeldung zu rechnen, weil alle Elite-Böcke aus den mitteldeutschen Bundesländern nun in Kölsa aufgetrieben werden. Damit sollten hier etwa 230 bis 250 Böcke der verschiedenen Wirtschafts- bzw. Landrassen im Angebot sein. Neben dem schon jetzt breitesten Rassespektrum eines deutschen Auktionsplatzes werden 2019 auch erstmals Dorperböcke aufgetrieben.