Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Aktuelles

12.11.2020

Der neue Schäfereikalender für 2021 ist verfügbar und kann beim Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V. bestellt werden.

01.09.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

01.09.2020

2. Mitteldeutsche Online-Auktion 1. – 7. September 2020 für OMS, TWZ, WDE

Für die in diesem Jahr gekörten Böcke der Rassen Ostfriesisches Milchschaf, Thüringer Waldziege und Weiße Deutsche Edelziege führt der Sächsische Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V. gemeinsam mit dem Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. eine Internetauktion durch.

Die Auktion findet auf der Internetplattform www.derschafmarkt.de vom 1. bis 7. September 2020 statt.

Die Schafböcke kommen aus maedi-unverdächtigen und die Ziegenböcke aus CAE-unverdächtigen Beständen. Einige Bestände nehmen außerdem an dem Pseudo-TB-Programm der Sächsischen Tierseuchenkasse teil.

10.08.2020

TV-Tipp im MDR -"Lämmer für die Reeperbahn - Wettin und seine Schäferschule"

Der MDR hat einen Beitag über die ehemalige Schäferschule in Wettin produziert. Der Film geht auf Spurensuche nach einem nahezu unbekannten Kapitel in der Geschichte der DDR, begleitet einen Schäfermeister bei seiner Arbeit und hinterfragt, wie es um die Zukunft der Berufsschäferei bestellt ist. Nach der Ausstrahlung im Fernsehen kann der Beitrag nun in der Mediathek der ARD bzw. des MDR abgerufen werden.

Lämmer für die Reeperbahn - Wettin und seine Schäferschule

22.07.2020

Ziegen-Online-Auktion der Rassen BDE, WDE, BUZ und TWZ

Der Ziegenzuchtverband Baden-Württemberg e.V. und der Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter e.V. veranstalten eine gemeinsame Online-Auktion für Ziegen und Ziegenböcke. Angeboten werden Zuchtböcke der Bunten Deutschen Edelziege, Weißen Deutsche Edelziege, Thüringer Waldziege und Burenziege sowie Zuchtziegen der Rassen Bunte und Weiße Deutsche Edelziege. Vom 25.07.2020 bis zum 02.08.2020 kann auf die 61 Tiere geboten werden. Die Tiere sind gekört bzw. ins Herdbuch aufgenommen und fotografiert worden. Mit Angaben zur Herkunft, Abstammung, Elternleistung und Foto sind sie unter www.ziegen-auktion.de zu finden. Alle Tiere stammen aus nachweislich CAE- und Pseudotuberkulose-unverdächtigen Betrieben. Bei allen Tieren ist vermerkt ab wann der Herkunftsbetrieb am TSE-Statusprogramm teilnimmt. Liegt ein Herkunftsbetrieb im Restriktionsgebiet für die Blauzungenerkrankung, so sind die Tiere nachweislich dagegen geimpft. Kaufinteressenten können sich auf der Seite www.ziegen-auktion.de registrieren und ab Samstag, dem 25.7.2020, aktiv bei den ausgewählten Tieren mitsteigern. Die Verbände stehen selbstverständlich für eine Kaufberatung jederzeit zur Verfügung. Das Ende der Auktion am darauffolgenden Sonntag, dem 2.8.2020, ist für alle Tiere zeitlich versetzt, so dass man die Chance hat, auch noch ein Tier zu ersteigern, wenn man das erste gewünschte nicht kaufen konnte. Alle Tiere sind gegen Transportschäden und eventuelle Unfruchtbarkeit über die Verbände versichert. Die Abrechnung erfolgt wie bei den realen Märkten über die Verbände. Zu beachten ist, dass die gekauften Tiere innerhalb von 7 Tagen beim Verkäufer abgeholt werden müssen. Für jeden weiteren Tag ist der Verkäufer berechtigt je 1,00 € Pflegegeld vom Käufer zu berechnen.

30.06.2020

Zaunbauschulungen in Iden

Das Wolfskompetenzzentrum Iden und die LLG Iden bieten am 23. und 30. September 2020 je eine Zaunbauschulung in Iden an. Die Schulung ist kostenfrei und Zuwendungsvoraussetzung für die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen. Ausgenommen sind Weidetierhalter, die entsprechende Kenntnisse durch den Abschluss einer Berufsausbildung haben.

Eine Anmeldung ist notwendig und die Einladung finden Sie hier.

29.06.2020

Änderungen im Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm und die Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte

Das MULE informiert, dass Änderungen im Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm und die Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte vorgenommen wurden. Der nächste Auswahllauf ist für beide Maßnahmen für den 06.08.2020 terminiert. Die Änderungen sind markiert.

Sie finden die geänderten Dokumente unter elaisa bzw. hier:

Merkblatt für das Agrarinvestitionsförderungsprogramm

Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte

29.06.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

26.06.2020

Ausnahmen von der Verpflichtung der Flächennutzung im Umweltinteresse bei brachliegenden Flächen (§ 25 DirektZahlDurchfV) ab dem 1.7. - Freigabe der ÖVF-Bracheflächen zur Beweidung und Schnittnutzung ab dem 1. Juli 2020

Das MULE gibt den Aufwuchs der ÖVF-Bracheflächen zur ergänzenden Futternutzung (Beweidung und Schnittnutzung) ab dem 1. Juli allgemein frei. Bei entsprechendem Bedarf ist lediglich eine Anzeige beim zuständigen ALFF mit kurzer Begründung und unter Benennung der konkreten Teilfläche/ Schlag-Nr. einzureichen. Das ALFF prüft entsprechende Anzeigen stichprobenartig. Eine Nachbarschaftshilfe für notleidende Nachbarbetriebe (Antragsteller) ist zulässig. In der Anzeige des Landwirtes, der die entsprechenden Flächen zur Verfügung stellt, ist der zu unterstützende Landwirt (der sich in einer Notsituation befindet) zu benennen.

25.06.2020

www.derschafmarkt.de - Online-Auktion für Schafböcke vom 1. bis 10. Juli 2020

Vom 1. bis zum 10. Juli 2020 werden auf www.derschafmarkt.de Schafböcke verauktioniert, die für die MFS-Elite und MDBA in Kölsa vorgesehen waren. Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich die beteiligten Verbände dazu entschlossen, eine Online-Auktion durchzuführen. Dort finden Sie ab dem 1. Juli 2020 Böcke der Rassen MFS, MLS, SKF, SUF, IDF, CHA und weitere.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

03.06.2020

Nordrhein-Westfälische Schaftage

Die bekannte Kör- und Absatzveranstaltung in Haus Düsse, Nordrhein-Westfalen wird dieses Jahr am 15. und 16. August in Krefeld stattfinden. Am 15.08. findet die Veranstaltung für Maedi-unverdächtige Zuchtschafe der Rassen TEX und DOS, die aus ganz Deutschland beschickt wird, statt. Am 16.08. findet die Veranstaltung für Zuchtschafe ohne Maedi-Status statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

27.05.2020

Ausfall der Merinofleischschaf-Elite und der Mitteldeutschen Bockauktion in Kölsa - stattdessen Internet-Auktion

Aufgrund der Situation der Corona-Virus-Infektionen in Deutschland, der aktuellen Verordnungen und Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden haben die beteiligten Verbände am 22.05.2020 beschlossen, die Veranstaltung nicht als Auktion in Kölsa stattfinden zu lassen. Stattdessen werden die Böcke bei einer gemeinsamen Internetauktion versteigert. Ein Wettbewerb und eine Prämierung der Böcke finden unter diesen Umständen nicht statt. Der Termin für die Internet-Auktion wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

27.05.2020

Auswirkungen der geänderten Düngeverordnung (DüV) auf die Umsetzung der Cross Compliance Regelungen

Die Verordnung zur Änderung der Düngeverordnung (DüV) ist am 1. Mai 2020 in Kraft getreten. Die geänderte Düngeverordnung dient vornehmlich der Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs vom 21. Juni 2018 wegen unzureichender Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie. Die Bestimmungen der geänderten Düngeverordnung haben damit auch Auswirkungen auf die Cross Compliance Regelungen.
In der Informationsbroschüre „Cross Compliance“ des jeweiligen Landes werden die Landwirte im Rahmen der EU-Agrarförderung zu Beginn eines Kalenderjahres über die jeweils neuen bzw. geänderten Verpflichtungen für Cross Compliance informiert. Zum Zeitpunkt der Versendung der Informationsbroschüre 2020 konnten die sich aus der Änderungsverordnung zur Düngeverordnung ergebenden Anpassungen noch nicht berücksichtigt werden. Hier finden Sie nunmehr die noch für das Jahr 2020 zu beachtenden Änderungen.

20.05.2020

neue Düngeverordnung 2020 ist am 01.05.2020 in Kraft getreten

Im Bundesgesetzblatt Nr. 20 vom 30.04.2020 wurde die „Verordnung zur Änderung der Düngeverordnung und anderer Vorschriften“ vom 28. April 2020 veröffentlicht. Artikel 1 enthält die Änderungen der Düngeverordnung. Damit sind am 01.05.2020 die Änderungen der Düngeverordnung in Kraft getreten. Für Betriebe mit Weidehaltung sind neue Aufzeichnungspflichten hinzu gekommen. Diese finden Sie im folgenden Dokument.

Hinweise der LLG Iden

14.05.2020

Antragsverfahren "Herdenschutz vor dem Wolf" ist gestartet

Das Antragsverfahren für die Förderung von Maßnahmen des Herdenschutzes vor dem Wolf für das Haushaltsjahr 2020 ist eröffnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier beim ALFF Anhalt.

14.05.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2020

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

17.04.2020

Mitgliederversammlung des LSV wird verschoben

Die für den 13. Mai 2020 in Bernburg angesetzte Mitgliederversammlung wird aufgrund der Corona-Krise verschoben. Der neue Termin wird in der zweiten Jahreshälfte stattfinden und noch bekannt gegeben.

17.04.2020

Grünlandmeisterschaft 2020 des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Der Bewerbungsschluss rückt näher und es werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Das Landwirtschaftsministerium richtet in diesem Jahr die „Grünlandmeisterschaft 2020“ im Süden des Landes aus. Grünlandbewirtschaftung und Grünlanderhalt sind aktiver Schutz eines pflanzen- und tierreichen Lebensraums. Die Landwirtinnen und Landwirte mit dem ökologisch wertvollen und im Betrieb verwerteten Pflanzenaufwuchs werden bei einer festlichen Preisverleihung am 10. Juni 2020 in der Staatskanzlei von der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert geehrt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim MULE.

06.04.2020

Abgesagte Auktion für COF und RHO in Dermbach - Tiere stehen für den Verkauf ab Hof zur Verfügung

Der Landesverband Thüringer Schafzüchter e.V. hat den Katalog für die abgesagte Auktion für Coburger Fuchsschafe und Rhönschafe in Dermbach fertiggestellt. Wenn Sie Interesse an einem der Tiere (männlich und weiblich), sowie ein Bock der Rasse Weißes Bergschaf, haben, dann finden Sie weitere Informationen im Katalog. Für eine Verkaufsabwicklung bittet der Verband um eigenständige Absprachen untereinander, eine Abrechnung über den Verband ist möglich. Die Kontaktdaten der Züchter finden Sie im Schäfereikalender oder erhalten diese vom Landesverband Thüringer Schafzüchter e.V.

Katalog der Absatzveranstaltung für Coburger Fuchsschafe und Rhönschafe

24.03.2020

Empfehlungen für Schafscherer und Schäfereibetriebe in der Corona-Krise

Gebot der Stunde ist es, alles Erforderliche durchzuführen, die Übertragung des Corona-Virus zu verhindern. Jeder und jede ist daher angehalten, seinen Teil dazu beizutragen.

Aus diesem Grunde empfehlen der Verein Deutscher Schafscherer e.V. (VDS) und die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) für die von der Bundesregierung festgelegte Zeit den Kontakt zu anderen Personen massiv einzuschränken. Daher sollten entsprechend Fristsetzung bis voraussichtlich 05. April 2020 keine Scheraufträge durchgeführt werden. Sofern die Zeit der Kontakteinschränkungen verlängert werden sollte, erhalten sie zeitnah weitere Empfehlungen.

Wenn dennoch eine Schur erforderlich sein sollte, sind folgende Hygienemaßnahmen mit dem Betrieb abgesprochen einzuhalten:

  • - Die Anzahl der auf dem Betrieb anwesenden Personen (Helfer, Zutreiber, Wollhandler, Scherer, Küchenpersonal etc.) müssen auf ein Minimum eingeschränkt werden. Hygienerichtlinien sind unbedingt einzuhalten.
    - Das Scheren und Zutreiben der Schafe, Mahlzeiten einnehmen, Befüllen und Verbringen der Wollsäcke etc. sollte in Gruppengröße von max. zwei Personen stattfinden. Zueinander ist ein Abstand von mind. 1,5 m einzuhalten. Diese Gruppe sollte selbstverständlich keinerlei weitere soziale Kontakte, auch außerhalb Ihrer Tätigkeit, haben.

Das heißt als Konsequenz, dass immer nur zwei Schafscherer, die dauernd während der „Corona- Krise“ zusammenarbeiten, die Betriebe besuchen.

Durch die Festlegung der Kleingruppen wird die Schur mehr Zeit in Anspruch nehmen.

So wichtig die Schafschur aus Tierschutzgründen auch ist. Dem Schutz der Bevölkerung ist ein höherer Stellenwert beizumessen. Ein Vergleich der durchaus wichtigen Schur mit Berufen, die das normale Leben und die ärztliche Versorgung sicherstellten wie z.B. Krankenpfleger, Altenpfleger etc. ist unangebracht. Großunternehmen wie VW, Daimler und Co. haben ebenfalls Ihre Produktion eingestellt. Die gesamten Gesellschaft zieht an einem Strang.

Über das Hilfs- und Konjunkturprogramm sollen Liquiditäts- und Direkthilfen, Nothilfeprogramm etc. gewährt werden, was für Unternehmen, Gewerbebetriebe sowie Soloselbstständige verfügbar werden soll. Auch soll die Grenze der de-minimis-Regelung von 25.000 € auf 50.000 € angehoben werden.

20.03.2020

Neuer Termin für die Bundesschau in Alsfeld - 01.-03.10.2021

Die Bundesschau Schafe, die vom 22.-24. Mai 2020 in Alsfeld geplant war, wird auf den 01.-03. Oktober 2021 verschoben. Das hat die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) mit den angeschlossenen Mitgliedsverbänden und gemeinsam mit dem ausrichtenden Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung wegen der momentanen Entwicklungen des Coronavirus COVID-19 beschlossen.
Die VDL, Dachverband der Landesschafzucht und -halterverbände und damit Spitzenverband rund um die Leistungen und Anliegen der Schafzüchter und -halter, ist sich hinsichtlich der Bundesschau 2020 bewusst, dass eine große Verantwortung bei dieser besonderen Bundesveranstaltung gegenüber allen Schäfer/innen, Landesverbänden, Besucher/innen, Preisrichter/innen, Aussteller/innen, Sponsoren sowie Förderern zu tragen ist. Diese Entscheidung ist daher richtig – wenn auch schweren Herzens getroffen worden, besonders da erfreulicherweise ca. 600 Zuchtschafe aus über 30 Rassen angemeldet sind. Doch lässt dieser Ausnahmezustand, so VDL und HVS keine andere Entscheidung zu und lässt auf eine sehr zufriedenstellende Beteiligung in 2021 hoffen. Alles das, was für die Bundesschau in 2020 geplant war, soll nun auf den Oktober 2021 verschoben werden. Entsprechend werden alle bisherigen Partner und Mitwirkende informiert.

11.03.2020

Neuer Termin für die Bockauktion in Kölsa: 17.-18.06.2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Virus-Infektionen in Deutschland und nach Rücksprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden sowie in Abwägung der Risikobewertungen haben die beteiligten Verbände am 11.03.2020 beschlossen die Veranstaltung in Kölsa auf den 17. und 18. Juni 2020 zu verschieben.

gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Verbände

28.02.2020

MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion - die Kataloge sind online verfügbar

NEUER TERMIN: 17.-18.06.2020

Für die MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockauktion am 25. und 26. März 2020 in Kölsa sind die Kataloge online verfügbar. Gedruckte Kataloge können direkt beim Sächsischen Verband für Schaf- und Ziegenzucht e.V. bezogen werden.

Beschreibung der Veranstaltung

Katalog MFS-Elite 2020

Katalog Mitteldeutsche Bockauktion 2020

20.02.2020

Grünlandmeisterschaft 2020 des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Das Landwirtschaftsministerium richtet in diesem Jahr die „Grünlandmeisterschaft 2020“ im Süden des Landes aus. Grünlandbewirtschaftung und Grünlanderhalt sind aktiver Schutz eines pflanzen-und tierreichen Lebensraums. Die Landwirtinnen und Landwirte mit dem ökologisch wertvollen und im Betrieb verwerteten Pflanzenaufwuchs werden bei einer festlichen Preisverleihung am 10. Juni 2020 in der Staatskanzlei von der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert geehrt.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim MULE.

14.02.2020

Bundesrat ermöglicht den legalen Abschuss von gefährlichen Wölfen

Der Abschuss von Wölfen wird in bestimmten Fällen erleichtert. Der Bundesrat hat den entsprechenden Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz am 14. Februar 2020 grünes Licht erteilt.

Danach ist der Abschuss bereits zur Abwehr ernster Schäden zulässig. Bislang sprach das Gesetz von erheblichen Schäden. Die Neuregelung soll auch Hobbytierhalter schützen.

Ausdrücklich erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu töten. Voraussetzung ist allerdings, dass es einen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zu dem Rissereignis gibt. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen ebenfalls geschossen werden können.

Die Länderbehörden müssen jeden Abschuss einzeln genehmigen. Zum Abschuss berechtigt ist grundsätzlich die Jägerschaft. Für den Fall, dass der Abschuss ausnahmsweise nicht durch einen Jäger erfolgt, muss dieser zuvor darüber informiert werden. Nur bei Gefahr im Verzug ist die Benachrichtigung nicht erforderlich.

Ausdrücklich verboten wird das Füttern und Anlocken wildlebender Wölfe. Dies soll verhindern, dass Wölfe sich zu sehr an den Menschen gewöhnen.

Die Neureglungen zum Abschuss der Wölfe sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung.

Das Gesetz wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Anschließend kann es im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es soll einen Tag darauf in Kraft treten.

In einer begleitenden Entschließung erneuert der Bundesrat seine Forderung nach einer Weidetierprämie. Auf diese Weise werde die gesellschaftlich anerkannteste Form der Nutztierhaltung angemessen gefördert und ein wesentlicher Beitrag zum Natur-, Arten, Hochwasser- und Klimaschutz sowie zum Schutz der biologischen Vielfalt geleistet.

Für eine Weidetierprämie hatten sich die Länder bereits in ihrer Stellungnahme zum ursprünglichen Gesetzentwurf und im vergangen Jahr auch mit einer eigenen Initiative (BR-Drs. 141/19 (B)) ausgesprochen.

Die Entschließung geht an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen des Bundesrates aufgreift. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

Quelle: Bundesrat vom 14.12.2020

12.02.2020

SKF- und SUF-Elite in Karow, Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesschaf- und Ziegenzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat den Katalog für die Elite und auch den Katalog für die Verbandsauktion veröffentlicht.

Katalog für die Eliteauktion

Katalog für die Verbandsauktion

06.02.2020

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 5/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

05.02.2020

Kurs für Koppelgebrauchshunde in Hemau, Bayern

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierzucht, bietet gemeinsam mit Herbert Sehner aus Thurndorf vom 2. und 3. Mai 2020 zum fünfzehnten Mal ein Koppelgebrauchshunde-Seminar bei dem Betrieb Rebitzer in Hemau in der Oberpfalz an.

Weitere Informationen erhalte Sie hier.

30.01.2020

Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt findet 2020 nicht statt

Am letzten Sonntag im Juni fand jährlich das Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt statt. 2020 findet die Traditionsveranstaltung nicht statt. Die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (AMG) übernimmt die Trägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband Nordharz, der bis dahin der Ausrichter war. Dieses Jahr pausiert das Harzer Landwirtschaftsfest, um dann 2021 mit einem überarbeiteten Konzept wieder eine Plattform für die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt zu sein.

07.01.2020

Deutsche Schafhaltung: "Unverzichtbarer Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft"

WDL und VDL haben gemeinsam ein Video produziert, das die deutsche Schafhaltung porträtiert. Sie finden es hier: https://www.youtube.com/watch?v=Mf0EPZh4Ltw

11.12.2019

Betriebsprämie und Ausgleichszulage benachteiligte Gebiete

Die Gelder sollten vor Weihnachten auf den Konten sein und die Bescheide sind dann auch hoffentlich da. Bitte diese gründlich prüfen und die 4-wöchige Widerspruchsfrist beachten!

25.11.2019

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 5/2019

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rund um Agrarförderung und Fachrecht.

25.11.2019

Studie zur Wirksamkeit durchgeführter Entwurmungen bei kleinen Wiederkäuern in Deutschland

TA Maximilian Geiger, von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinik für Wiederkäuer, sucht für eine bundesweite Studie interessierte Betriebe mit mindestens 15 Schafen oder Ziegen. Er möchte herausfinden wie weit verbreitet Resistenzen gegen Entwurmungsmittel bei Schafen und Ziegen sind. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

15.11.2019

Fraktion der CDU und CSU im Bundestag spricht sich gegen Weidetierprämie aus

Der parlamentarische Abend, ausgerichtet von VDL und WDL in Berlin, hat deutlich gemacht, dass die Bundestagsfraktion der CDU/CSU sich gegen eine bundesweite Weidetierprämie ausspricht. Der LSV hat alle Bundestagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt angeschrieben und auf das Anliegen der Weidetierprämie aufmerksam zu machen. Von Christoph Bernstiel, MdB, CDU, Wahlkreis 072 - Halle, kam dazu folgende Antwort, die die Meinung der Bundestagsfraktion widerspiegelt.

  • "Ich stimme [...] vollkommen überein, dass die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland wichtige gesellschaftliche Leistungen beim Küsten- und Naturschutz, der Offenhaltung wertvoller Biotopflächen und bei der Erfüllung von FFH-Verpflichtungen erbringt. Vor diesem Hintergrund werden Schaf- und Ziegenhalter mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt.

    Die meisten Weidetierhalterinnen und -halter verfügen über eigene Flächen. Bei den beihilfefähigen Flächen handelt es sich hauptsächlich um Dauergrünland. Die Direktzahlungen, die die Schäferinnen und Schäfer heute für diese beihilfefähigen Flächen erhalten, betragen in etwa das Dreifache dessen, was der Sektor vor der Entkoppelung an Mutterschafprämien erhalten hat.

    Für flächenschwache schafhaltende Betriebe greifen zusätzlich Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zwischen Bund und Ländern zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie von verschiedenen EU-Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Auf diese Weise steht den Ländern zur Förderung der Schaf- und Ziegenhalter ein breites Maßnahmenspektrum zur Verfügung.

    Dazu gehören beispielsweise die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, das Agrarinvestitionsförderungsprogramm, die Maßnahmen der markt- und standortangepassten sowie umweltgerechten Landbewirtschaftung einschließlich des Vertragsnaturschutzes und der Landschaftspflege. Hier sind beispielhaft die Maßnahmen einzelner Länder wie Vertragsnaturschutz (extensive Weidenutzung, Beweidung mit Schafen oder Ziegen), Erhalt und Pflege von Biotopen (Weidepflege, Entbuschung von Weideflächen etc.) oder naturschutzgerechte Hütehaltung und Beweidμng mit Schafen und Ziegen zu nennen. Der Bund beteiligt sich über die GAK regelmäßig an der Finanzierung dieser Maßnahmen.

    Sie fordern zusätzlich zu diesen Instrumenten eine gekoppelte Weidetierprämie. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat eine kritische Haltung zu gekoppelten Direktzahlungen. Es ist zwar richtig, dass die Europäische Union in der Gemeinsamen Agrarpolitik bislang den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gewährt, bestimmte landwirtschaftliche Produkte durch gekoppelte Zahlungen finanziell gezielt zu unterstützen. Da dies jedoch in den einzelnen Mitgliedsländern unterschiedlich gehandhabt wird, hat diese Handlungsweise zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Landwirtinnen und Landwirten verschiedener Mitgliedsstaaten geführt.

    Zudem wäre die Wiedereinführung der gekoppelten Weidetierprämie in Deutschland richtungsweisend für andere Sektoren. In ein solches System wieder einzusteigen, zöge weitere Erwartungen anderer landwirtschaftlicher Produktionen nach sich, zum Beispiel für die Weidetierhaltung im Allgemeinen, die Forderung zur Wiedereinführung von gekoppelten Zahlungen für Stärkekartoffelerzeuger oder Bullen-, die Mutterkuh- und Trockenfutterprämien.

    Aus diesem Grund befürwortet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das von der EU jetzt eingeschlagene Verfahren der Marktorientierung. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Weg konsequent weiterverfolgt wird und Zahlungen langfristig in der gesamten Europäischen Union völlig entkoppelt werden, so dass keine falschen Anreize gesetzt werden.

    [...] die Züchterinnen und Züchter von Schafen und Ziegen leisten einen wertvollen Beitrag zur Nahrungsmittelsicherheit genauso wie zur Landschaftspflege. Die oben erwähnten Fördermaßnahmen tragen dazu bei, dass die Schaf- und Ziegenhalter weiterhin die vielfältigen gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen erbringen können. Wir werden uns daher bei der Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik dafür einsetzen, dass die verschiedenen Fördermaßnahmen konsequent weiterentwickelt werden, um insbesondere klein- und mittelständischen Betriebe zu unterstützen.“

11.11.2019

Förderung "nicht-produktiver investiver Naturschutz"

Das Verfahren für die Förderung von nicht-produktiver investiver Naturschutz ist gestartet. Das Merkblatt und weitere Unterlagen finden sie hier unter FP 7506. Gegenstand sind investive Maßnahmen des Naturschutzes zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von schützenswerten (Klein-)Biotopen (Kauf, investive Maßnahmen und Konzeptentwicklungen). Da diese Förderung den De-minimis-Verordnungen unterliegt, ist zu erwarten, dass für Landwirtschaftsbetriebe die Obergrenze von 20.000 € in drei Jahren gilt.

07.11.2019

Aktuelle Umfrage zur Lämmervermarktung

Der Bundesverband Berufsschäfer e.V. (BVBS) hat eine Umfrage zur Vermarktung von Schlacht- und Ganglämmern entworfen. Der schwierige Absatz von Lämmern soll mit Zahlen untermauert werden. Den anonymisierten Fragebogen finden Sie hier. Das Beantworten dauert etwa eine Minute.

29.10.2019

Beratungsförderung in Sachsen-Anhalt gestartet

Das Land Sachsen-Anhalt hat Mitte des Jahres 2019 eine Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von landwirtschaftlichen Beratungsleistungen in Kraft gesetzt, die auch für Schaf- und Ziegenhalter sehr attraktiv ausgestattet ist. Die Beratungsinhalte zielen in erster Line auf die Verbesserung des Tierwohls und des Tierschutzes und sind sehr breit gefasst. So können über dieses Förderinstrument Beratungen

  • zur tiergerechten Haltung (Gestaltung Liegeplätze, Buchtengröße, Funktionsbereiche, Stallinneneinrichtung, Belegdichte, Lichtregime),
  • Schulungen der Mitarbeiter, z.B. zum Umgang mit den Tieren,
  • zur Anwendung der Tierwohlindikatoren,
  • zur bedarfsgerechten Fütterung,
  • zur Tränkwasserversorgung,
  • zum Stallklima,
  • zur Minimierung des Arzneimittel- und Antibiotikaeinsatzes,
  • zu präventiven Maßnahmen zur Senkung von Tierverlusten, zur Euter- und Klauengesundheit und vieles

mehr in Anspruch genommen werden.

Die Beratungen müssen durch im Land Sachsen-Anhalt anerkannte Berater durchgeführt werden. Für die Schaf- und Ziegenhaltung sind das derzeit:

Frank Damm, Landberatung GmbH, Regionalbüro Quedlinburg, Adelheidstr. 1, 06484 Quedlinburg, Tel.: (0162) 203 90 17 oder (039 46) 70 70 58 (auf seiner Internetseite wirbt er jedoch mit folgenden Kompetenzen: allgemeine Betriebsberatung mit den Schwerpunkten Milchvieh und Biogasanlagen) sowie

Karsten Siersleben, LKV Sachsen-Anhalt e.V., Angerstr. 6, 06118 Halle (Saale) Tel.: (0345) 521 49 47 oder (0171) 379 77 69.

Voraussetzung für die Förderung ist ein Vertrag über die Inanspruchnahme von Beratungsleistung mit dem Beratungsdienstleister. Der Beratungsdienstleister übernimmt dann die Beantragung und Abrechnung der Fördermittel. Die Förderung ist mit einem Förderanteil von 90 % und einer Förderhöhe von 500 bis maximal 1.500 € pro Beratungsinhalt sehr attraktiv ausgestaltet. Dem Betrieb verbleiben ein Eigenanteil von 10 % sowie die Mehrwertsteuer für die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Eigenanteil + Förderung).

Diese Förderung ist eine gute Möglichkeit für die Schaf- und Ziegenhalter, zu moderaten Kosten eine fundierte Beratung zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit auch des wirtschaftlichen Ergebnisses zu erhalten.

25.10.2019

Seminar: Befähigungsnachweis für Tiertransporte

Die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLak) bietet ein Seminar an, das nach bestandener Prüfung die Befähigung zum Tiertransport (Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde) gibt. Das Seminar findet am 25. und 26.11.2019 in Seddiner See/OT Seddin statt. Das Seminar richtet sich auch an Interessierte, die nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Landwirtschaft verfügen. Eine Rücksprache mit Ihrem örtlichen Veterinäramt ob der Anerkennung des Nachweis ist wünschenswert. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular zum Seminar finden Sie hier und hier. Anmeldeschluss ist der 28.10.2019.

15.10.2019

Aufruf zur Teilnahme an der Bundestagssitzung am 17.10.2019 in Berlin

In der Bundestagssitzung am 17.10.2019 berät dieser unter Tagesordnungspunkt 29 (voraussichtlich gegen 0.40 Uhr am Freitag den 18.10.2019) über die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. Die VDL ruft alle Interessierten auf, an der Sitzung im Zuschauerraum teilzunehmen. Allerdings ist eine zeitlich Verschiebung nach hinten durchaus wahrscheinlich an so einem langen Sitzungstag. Wenn die Hürde im Bundestag genommen wurde, kann die Weidetierprämie 2021 ausgezahlt werden, denn die Anmeldefrist bei der EU ist für dieses Jahr verstrichen.

14.10.2019

Bundesrat bekräftigt Forderung nach Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen

In der aktuellen Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetze fordert der Bundesrat erneut mehrheitlich die gekoppelte Stützung für Weidetierhaltung von Schafen und Ziegen. In der Begründung heißt es: Die Einführung einer gekoppelten Prämie für Mutterschafe und -ziegen sei geeignet, die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland zu stärken. Hiermit würde Deutschland sich einreihen in die 22 Staaten der EU, die bereits jetzt gekoppelte Zahlungen für die Schaf- und Ziegenhaltung anbieten. Anderweitige Förderverfahren, z.B. im Rahmen der Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, hätten bisher den Trend des Bestandsabbaus nicht stoppen können. Die Regelung ziele dabei auf solche vom Betriebsinhaber angemeldeten, beihilfefähigen Tiere ab, die im überwiegenden Teil der jeweiligen Weideperiode in Weidehaltung gehalten werden. Die Einführung einer Kopf-Prämie mit dem Zielwert von 30 Euro/Muttertier führe zu marginalen Kürzungen der Basisprämie, ist jedoch geeignet, die Einkommenssituation der Schäfer nachhaltig zu verbessern.

Die vollständige Pressemitteilung der VDL finden Sie hier.

29.10.2019 in Fulda - Workshop zu Landschafrassen: Herausforderung Fleisch und Wolle

Gemeinsam mit der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume und dem Berufsverband der Berufsschäfer lädt die VDL zu der kostenfreien Veranstaltung „Landschafrassen – Herausforderung Fleisch und Wolle“ ein. Diese findet am 29.10.2019 in der Bachmühle in Fulda statt.

Programm

Anmeldung

07.10.2019

Auswirkung von Schafbeweidung auf Vorschriften der DüngeVO

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der ausschließliche Weidegang von Tieren in Sachsen-Anhalt kein Aufbringen und damit auch keine aktive Düngung im Sinne der DüV (Düngeverordnung) darstellt. Da es sich bei einer ausschließlichen Beweidung um weitgehend geschlossene Stoffkreisläufe handelt, ist die Gefahr nachteiliger Effekte auf die Umwelt als gering einzuschätzen.

Daher gilt ausschließlich aus Sicht der DüV in Bezug auf die Beweidung von Schafen für das Bundesland Sachsen-Anhalt:

- 1.: Generell ist eine Beweidung (auch von Zwischenfrüchten, auch im Herbst) zulässig; bei Ökologischen Vorrangflächen und anderweitigen Rechtsbereichen sind gesonderte Vorschriften zu beachten

- 2.: eine Düngebedarfsermittlung sowohl im Herbst als auch im Frühjahr bei ausschließlicher Beweidung (keine zusätzliche Düngung) ist nicht erforderlich, da keine wesentlichen Nährstoffmengen aufgebracht werden

- 3.: die 30/60 kg N-Obergrenze nach § 6 Abs. 9 DüV ist für eine ausschließliche Beweidung nicht relevant, da keine aktive Nährstoffaufbringung im Sinne der DüV stattfindet

- 4.: bei der umfangreicheren Frühjahrs-Düngebedarfsermittlung nach § 4 DüV ist bei ausschließlicher Beweidung im Vorjahr keine Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre anzurechnen

- 5.: der Nährstoffvergleich ist  – sofern vom Betrieb zu erstellen – für Weideflächen anhand der Grobfutter-Plausibilisierung nach § 8 Abs. 3 DüV für Schafe als Grobfutterfresser durchzuführen. Beweidete Flächen Dritter müssen somit anteilig dem die Flächen bewirtschaftenden Unternehmen zugerechnet (Weidetagebuch) und von diesem als Grobfutterflächen bilanziert werden.

Bei großzügiger Überweidung von Winterkulturen (z.B. Getreide, Raps) auf nicht vom schafhaltenden Betrieb selbst bewirtschaftetem Ackerland Dritter mit Schafen (z.B. Wanderschäfer) im Winterhalbjahr kann im Nährstoffvergleich nach § 8 DüV die Bewertung der Weideexkremente als Zufuhr sowie als Nährstoffabfuhr (Grobfutter-Plausibilisierung) bei diesen Ackerkulturen entfallen.

Weitere Hinweise zur Grobfutter-Bilanzierung finden Sie z.B. in den Bedienungshinweisen des von der LLG bereitgestellten Bilanzierungsprogrammes DüProBilanz.

- 6.: im Rahmen des Nährstoffvergleiches können für die Weidehaltung die anzurechnenden Mindestwerte in Prozent der Ausscheidung an Gesamtstickstoff nach Anlage 2 DüV angewendet werden

- 7.: die bei der Beweidung anfallenden Ausscheidungen der Tiere sind in die Berechnung der 170 kg Gesamtstickstoff/ha/a-Obergrenze entsprechend § 6 Abs. 4 DüV  einzubeziehen (Möglichkeit der Anrechnung von Verlusten nach Anlage 2 Zeile 5 bis 9 Spalte 2 oder 3 DüV)

- 8.: soll neben einer Beweidung zusätzlich gedüngt werden, müssen die generellen Bestimmungen der DüV beachtet werden, z.B. Düngebedarfsermittlung (auch für die Herbstdüngung), Anrechnung der Stickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre, Sperrfristen etc.

- 9.: zeitliche Sperrfristen (z.B. bei Schneedecke oder gefrorenem Boden) bei ausschließlicher Beweidung ohne zusätzliche Düngung existieren auf Grundlage der DüV nicht.

30.09.2019

Bundesprogramm Wolf - Antragsfrist verlängert bis zum 10.10.2019 und Anhebung der Grenzziehung auf 60 ha

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL, hat den Vorschlag der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) aufgegriffen, die Antragsfrist ebenso auszudehnen wie auch die Grenzziehung zu verändern, um den betroffenen Wanderschäfern die vollständige Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel für den Herdenschutz im Rahmen des Bundesprogramms Wolf zu ermöglichen. Dies teilte Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens dem VDL-Vorsitzenden Alfons Gimber bei seinem Antrittsbesuch am 16. September 2019 in Berlin mit. Zuvor hatte die VDL, so Alfons Gimber, der diese Entscheidung begrüßte, nach Bekanntwerden der nicht vollständig genutzten Mittel geprüft, was die Ursachen für die nicht abgerufenen Mittel sind. Sicherlich sei dies nicht der fehlende Bedarf zur Begleichung der erheblichen zusätzlichen Kosten für den Herdenschutz.

Die VDL hatte sich dafür eingesetzt, so der VDL-Vorsitzende, dass die nicht abgerufenen Mittel nicht verloren gehen, sondern die Antragsfrist verlängert und gleichzeitig die ha-Grenze auf 60 angehoben wird. Dieser Vorschlag aus der Praxis wurde erfreulicherweise sehr zeitnah vom Bundesministerium aufgegriffen und umgesetzt.

Bei diesem Bundesprogramm Wolf konnten Wanderschäfer einmalig bis 31. August 2019 für das Haushaltsjahr 2019 für Maßnahmen zum Schutz von Herden vor dem Wolf eine Förderung von 36 Euro je Schaf pauschal in Wolfs- oder Wolfspräventionsgebieten beantragen. Nach einer ersten überschlägigen Prüfung der Antragseingänge stellte das BMEL fest, dass es offensichtlich eine Reihe Wanderschäfer gibt, die aufgrund ihres Flächenzuschnitts nicht von der derzeitigen Richtlinie erfasst wurden. Aufgrund der vergleichbaren Problemsituation dieser Betriebe wurde die Richtlinie in ihrem Flächenbezug angepasst. Damit soll auch diesen Betrieben eine Chance gegeben werden, von dem Bundesprogramm zu profitieren. Ebenso hat das Bundesprogramm aufgrund der kurzen Antragsfrist nicht alle potentiellen Betriebe erreicht, auch hier soll Gelegenheit zu einer verlängerten Antragsstellung gegeben werden.

Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und Möglichkeit zum Herunterladen der Antragsunterlagen erfolgt auf der BLE-Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf. Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt, bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind.

16.09.2019

Dorper und Burenziegen zu verkaufen

Wayne Hocke (0172/8309666) aus Benneckstein hat Tiere aus seiner Herdbuchzucht zu verkaufen:

Dorper

  • zwei Zibblämmer aus dem Januar 2019 mit voller Abstammung
  • drei Böcke ohne volle Abstammung
  • Mutterschafe mit voller Abstammung

Burenziegen

  • zwei Zibblämmer aus dem November 2018 mit voller Abstammung
  • Mutterziegen mit voller Abstammung

10.09.2019

Braune Bergschafe aus Herdbuchzucht zu verkaufen

Michael Schulze (034907/30200) aus Coswig/OT Weiden hat zwei Bocklämmer und sechs Zibblämmer vom März 2019 zu verkaufen. Die Braunen Bergschafe stammen aus einer Herdbuchzucht und der Vater ist aus der Zucht von Klaus-Louis Hanne, Bornstal.

30.08.2019

Schäfereikalender 2020

Die Schäfereikalender 2020 sind in der Geschäftstelle in Halle eingetroffen. Sie können vor Ort oder über die Zuchtberater bezogen werden.

26.08.2019

Einladung zum Fortbildungslehrgang Herdenschutzhunde

Mit dieser Veranstaltung soll über den Umgang mit und die Ausbildung von Herdenschutzhunden informiert werden und ein Erfahrungsaustausch angeboten werden. Die Teilnahmebescheinigung gilt in Sachsen-Anhalt als Sachkundenachweis des Hundehalters. Der Lehrgang gliedert sich in zwei Blöcke, dem theoretischen und dem praktischen. Für Mitglieder ist der Lehrgang kostenfrei für alle Anderen werden 20 € berechnet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

21.08.2019

Forderungskatalog des Landesschafzuchtverbandes Sachsen-Anhalt e.V. für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik in Deutschland nach 2021

Die Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt dient in erster Linie der Erhaltung wertvoller geschützter Biotope, der Kulturlandschafts- und der Deichpflege. Die Produktion von hochwer-tigen Lebensmitteln (Lammfleisch, Schaf- und Ziegenmilch) und Rohstoffen (Wolle) in regionaler, tiergerechter und naturnaher Haltung ist ein vornehmliches Anliegen der Schaf- und Zie-genhalter und ein wichtiger Einkommensbestandteil.
Der massive Rückgang der Schaf- und Ziegenhaltung in Sachsen-Anhalt wie in Deutschland macht jedoch deutlich, dass eine extensive, umweltverträgliche Haltung zur Erbringung der gesellschaftlich geforderten Pflegeleistungen und Erhaltung der Biodiversität mit den derzeit daraus erzielten Erlösen keine ausreichende wirtschaftliche Grundlage für die Betriebe bietet.
Es bedarf dringend einer aufwandsgerechten Entlohnung dieser gesellschaftlich notwendigen Leistungen durch die Öffentlichkeit. Dazu sind agrar- und umweltpolitische Entscheidungen jetzt notwendig, die den Schaf- und Ziegenhaltern und den nachfolgenden Generationen in Sachsen-Anhalt verlässliche Perspektiven liefern.

Den Forderungskatalog finden Sie hier.

09.08.2019

Geänderte AFP Richtlinie tritt in Kraft

Die damit geltenden wesentlichen Änderungen sind: Die Förderung des Kaufs von neuen Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Aufbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen durch gezielte Unkrautbekämpfung mittels neuartiger mechanischer Verfahren führen, wurde bis zum 31.12.2020 ve